Bahn RE2 und RE7: Strecke zwischen Berlin, Lübbenau und Cottbus wieder frei

Kein Zugverkehr: Die Bahnstrecke zwischen Königs Wusterhausen und Bestensee war nach einem Zwischenfall aktuell gesperrt. (Symbolbild)
Michael Helbig- Zugverkehr zwischen Berlin, Lübbenau und Cottbus unterbrochen nach Zwischenfall.
- Person auf Gleis von Zug erfasst und tödlich verletzt.
- Strecke Königs Wusterhausen-Bestensee gesperrt, Busnotverkehr eingerichtet.
- Bergungsarbeiten und Ermittlungen dauern an.
- Aktuelle Infos auf bahn.de und vbb.de. Bei Suizidgedanken: Telefonseelsorge: 0800-1110111 oder 0800-1110222.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der Zugverkehr auf den Linien RE 2 zwischen Berlin und Cottbus und RE 7 von Berlin nach Lübbenau und Senftenberg war seit dem frühen Montagmorgen (10. März) unterbrochen. Grund: Eine Person war vom Zug erfasst worden. Im Abschnitt zwischen Königs Wusterhausen und Bestensee war die Strecke in der Folge gesperrt.
Die Deutsche Bahn hatte zwischen Königs Wusterhausen und Bestensee daher ab 6.30 Uhr einen Busnotverkehr eingerichtet. Fahrgäste mussten dort jeweils von der Bahn in den Bus und umgekehrt umsteigen. Die Fahrzeiten verlängerten sich erheblich.
Als problematisch erwies sich zu Beginn offenbar die Evakuierung des auf freier Strecke stehenden Zuges. Die Reisenden mussten etwa eineinhalb Stunden im Zug aushalten, ehe dieser durch die Feuerwehr geordnet evakuiert werden konnte. Das sorgte für Frust bei den Reisenden.
Inzwischen aber rollt es auf der zweigleisigen Strecke zwischen Berlin, Lübbenau, Cottbus und auch Senftenberg wieder. Kurz vor 9 Uhr habe die Strecke wieder freigegeben werden können, sagte ein Sprecher der Deutschen Bahn. Danach dauerte es noch eine Weile, bis die Züge wieder regulär nach Fahrplan fahren konnten.
Zug erfasst Person auf dem Gleis
Nach Angaben der Bahn war am Montagmorgen um 4.37 Uhr in Höhe von Zeesen, einem Ortsteil von Königs Wusterhausen, eine Person, die sich auf dem Gleis befand, von einem fahrenden Zug erfasst und tödlich verletzt worden. Der Zugverkehr war daraufhin eingestellt worden.
Die Bundespolizei war um 4.42 Uhr informiert worden. Eine Sprecherin erklärte auf Anfrage, eine Fremdeinwirkung könne ausgeschlossen werden. Es werde von einem Suizid ausgegangen.
Der Zwischenfall ereignete sich auf freier Strecke. Der betroffene Zug durfte vorerst nicht weiterfahren. Die 48 Fahrgäste mussten zunächst im Zug verbleiben und abwarten.
Feuerwehr evakuiert Zug
Mithilfe von Einsatzkräften der Feuerwehr wurde der Zug später evakuiert. Die Fahrgäste wurden zum Bahnhof Königs Wusterhausen gebracht, von dort konnten sie ihre Fahrt mit Bussen des Regionalverkehrs oder anderen Verkehrsmitteln fortsetzen. Um 6.07 Uhr, so eine Sprecherin der Bundespolizei, hatten alle Reisenden den Zug verlassen. Für den unter Schock stehenden Lokführer wurde eine medizinische und psychologische Betreuung organisiert.
Die Deutsche Bahn hatte einen Notverkehr mit Bussen für den Abschnitt zwischen Königs Wusterhausen und Bestensee eingerichtet. Die Züge fuhren aus beiden Richtungen jeweils bis nach Königs Wusterhausen und Bestensee, dort musste dann in die Busse umgestiegen werden.
Wegen der Ermittlungen und der Bergungsarbeiten blieben beide Gleise vorerst gesperrt. Ermittler der Polizei und der Staatsanwaltschaft waren vor Ort im Einsatz.
Bergungsarbeiten abgeschlossen
Die Deutsche Bahn war zunächst davon ausgegangen, dass die Strecke erst am späten Vormittag wieder befahrbar sein wird. Doch die Bergungsarbeiten liefen schneller. Kurz vor 9 Uhr (8.51 Uhr) sind die beiden Fahrgleise der Strecke bei Zeesen wieder freigegeben worden, sagte der Bahnsprecher.
Aktuelle Informationen zum Zugverkehr gibt es auf den Fahrgastportalen von bahn.de und vbb.de. Dort werden aktuell keine größeren Verzögerungen bei den Zügen auf der Strecke zwischen der Lausitz und Berlin angezeigt.
Hilfe bei negativen Gedanken und Depression
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- Bei der Telefonseelsorge (www.telefonseelsorge.de) geht das online, telefonisch oder vor Ort. Sie erreichen die Telefonseelsorge unter den Telefonnummern 0800 1110 111 und 0800 1110 222.
- Auch im Chat oder via E-Mail finden Sie dort Unterstützung.
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