: Seit 2018 verschärft Dürre den Lausitzer Wassernotstand
Die Lausitz leidet unter extremer Trockenheit. Regen bekommt die Region inzwischen etwa so selten wie Israel. Besonders schlimm ist das Dürrejahr 2018.
Die Trockenheit auf den Feldern ist auch bei Raddusch extrem.
Peter Becker
Ausgetrocknet ist das Flussbett der Schwarzen Elster zwischen Neuwiese und Kleinkoschen. Regen fehlt in vielen Regionen Brandenburgs. Das Wasser in den Seen und Flüssen wird immer knapper.
Patrick Pleul/dpa
Die Kiefern leiden nach dem Wassermangel an Schädlingsfraß.
Roland Hottas
Archivfoto – Die Landwirte in der Lausitz beklagen erhebliche Ernteverluste durch die anhaltende Trockenheit, hier ein Maisfeld am Cottbuser Stadtrand in der Nähe des Stadtteils Dissenchen.
M. Behnke
Extrem niedrig ist der Wasserstand des Spremberger Stausees. Die Speicher werden wegen mangelnder Niederschläge kaum noch ausreichend aufgefüllt.
M. Behnke
Die Flutung des Cottbuser Ostsees ist wegen Wassermangels vorerst unterbrochen.
Frank Hilbert
Wegen Wassermangels ist 2018 ein Teil der Insel im Senftenberger See abgerutscht.
Jörg Riska
Der Senftenberger See musste nach der Rutschung an der Insel voll gesperrt werden. Die Bergbaufolgeseen sind nur bei ausreichendem Wasserstand sicher.
Jan Augustin
Die Kahnpartie unter dem grünen Blätterdach des Spreewald ist zeitweise nur möglich, weil die Spree gehobenes Grundwasser aus den Tagebauen bekommt.