Wahl in Görlitz: Ursu bei Bürgermeisterwahl vorn, aber zweiter Wahlgang nötig

Sebastian Wippel (l), AfD-Landtagsabgeordneter und Oberbürgermeisterkandidat für Görlitz, gratuliert Octavian Ursu (CDU), Oberbürgermeisterkandidat für Görlitz, auf dem Untermarkt. Die Oberbürgermeisterwahl in Görlitz geht in eine zweite Runde.
Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa- Görlitz wählt den Oberbürgermeister neu – ein zweiter Wahlgang ist erforderlich.
- Octavian Ursu (CDU) erhielt 49,1 Prozent, Sebastian Wippel (AfD) kam auf 44,3 Prozent.
- Sabine Christian (Linke) holte 3,4 Prozent, Hagen Jeschke (parteilos) erreichte 3,2 Prozent.
- Rund 44.500 Wahlberechtigte stimmen am 31. Mai erneut ab, Wahlbeteiligung lag bei 58,8 Prozent.
- 2019 lag Wippel in Runde eins vorn, Ursu gewann dann mit Unterstützung von Grünen und Bündnissen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Oberbürgermeisterwahl in Görlitz geht in eine zweite Runde. Amtsinhaber Octavian Ursu (CDU) hat mit 49,1 Prozent der Stimmen die notwendige Mehrheit knapp verpasst, wie aus dem vorläufigen Endergebnis hervorgeht. Der AfD-Landtagsabgeordnete Sebastian Wippe folgt auf Platz zwei mit 44,3 Prozent.
Abgeschlagen dahinter liegen Sabine Christian (Linke) mit 3,4 Prozent, und Hagen Jeschke (parteilos) mit 3,2 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 58,8 Prozent.
Da niemand die notwendigen 50 Prozent erreichte, steht für die rund 44.500 wahlberechtigten Görlitzer am 31. Mai ein zweiter Wahlgang an. Dann gewinnt der Kandidat mit den meisten Stimmen.
Ursu und Wippel traten bereits 2019 gegeneinander an
Für Oberbürgermeister Ursu wäre es die zweite Amtszeit. Gegen Herausforderer Wippel musste er sich bereits 2019 bei der letzten Wahl durchsetzen. Damals lag der AfD-Politiker in der ersten Runde vorn, dann gewann Ursu jedoch deutlich mit 55 Prozent.
Die Grünen, die 2019 im ersten Wahlgang knapp 28 Prozent erreichten, schickten in diesem Jahr keinen eigenen Kandidaten ins Rennen, sondern stellten sich hinter Ursu. Auch die Bündnisse „Kommunalpolitisches Netzwerk Motor Görlitz“ und „Bürger für Görlitz“ unterstützen seine Kandidatur.