Verfolgungsjagd bei Weißwasser
: Audi-Fahrer rammt Polizeiauto und flüchtet zu Fuß

Zwischen Weißwasser und Boxberg kam es zu einer Verfolgungsjagd zwischen der Polizei und einem mutmaßlichen Autodieb. Sie endete auf dem Truppenübungsplatz.
Von
Willy Klein
Weißwasser
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Der Fahrer eines Audi Q7 lieferte sich eine spektakuläre Verfolgungsjagd mit der Polizei, die bis auf den Truppenübungsplatz Oberlausitz führte.

Der Fahrer eines Audi Q7 lieferte sich eine spektakuläre Verfolgungsjagd mit der Polizei, die bis auf den Truppenübungsplatz Oberlausitz führte.

Danilo Dittrich
  • Verfolgungsjagd bei Weißwasser: Audi-Fahrer rammt Polizei, flieht zu Fuß.
  • Mutmaßlicher Autodieb in Polen gefasst, Haftbefehl lag vor.
  • Fahrzeug mit gefälschten Nummernschildern und gestohlen.
  • Verfolgung endete am Truppenübungsplatz, Fahrer im Schießgebiet versteckt.
  • Keine Verletzten, Rettungswagen brauchte nicht eingreifen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Den Polizeibeamten des Reviers in Weißwasser fiel am Montagmorgen (28. Oktober) ein Audi Q7 auf. Das Fahrzeug war mit gefälschten Nummernschildern unterwegs, berichtet Polizeisprecher Danilo Pietsch. Als die Beamten den Audi stoppen wollten, kam der Fahrer zunächst auch den Aufforderungen der Polizisten nach und hielt an. Dann gab er jedoch Gas und rammte das Polizeiauto.

Es entstand ein Sachschaden. „Verletzt wurde glücklicherweise niemand“, stellte Pietsch fest. Die Polizei nahm die Verfolgung auf. Der Audi-Fahrer flüchtete mit hoher Geschwindigkeit über die S126 und die B115 in Richtung Rietschen. Schließlich verunfallte das Fahrzeug am Abzweig zur Schießbahn fünf und sechs des Truppenübungsplatzes Oberlausitz, wo es wegen einer geschlossenen Schranke, mit welcher der Flüchtige offensichtlich nicht gerechnet hatte, von der Straße abgekommen ist.

Verdächtiger flüchtet zu Fuß und versteckt sich im Schießgebiet

Nun setzte der Verdächtige seine Flucht zu Fuß fort. Er versuchte, sich auf dem Gelände des Truppenübungsplatzes zu verstecken. Das gelang ihm aber nicht. Er wurde kurze Zeit später von den Polizisten aufgespürt und festgenommen.

Die Polizei bestätigte, dass es sich um einen 31 Jahre alten männlichen Tatverdächtigen aus Polen handelt. Nach Informationen der Redaktion lag bereits ein offener Haftbefehl gegen ihn vor. Der hinzugerufene Rettungswagen musste nicht eingreifen.

Wie sich im Nachhinein herausstellte, waren nicht nur die Nummernschilder des Audi Q7 gefälscht. Das Auto war obendrein noch geklaut.