Verfolgungsjagd an der Neiße: Gestohlener Audi auf Grenzbrücke Podrosche gestoppt

Das Fahrzeug der Bundespolizei (im Vordergrund) steht vor der Grenzbrücke in Podrosche. Es hat die Verfolgungsjagd nach einem gestohlenen Pkw mit dem Totalschaden bezahlt.
Danilo Dittrich- Verfolgungsjagd in Podrosche: Gestohlener Audi auf Grenzbrücke gestoppt.
- Audi touchierte Polizeiwagen und Leitplanke; Totalschaden.
- Fahrer flüchtete nach Polen; Fahndung läuft.
- Audi in Groß-Gerau gestohlen; Täterbeschreibung vorhanden.
- Bundespolizei-Fahrzeug nach Kollision nicht mehr fahrtüchtig.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Über Podrosche war in den vergangenen Septembertagen öfter zu lesen und zu hören. Schließlich ist dort ein Pegel in der Neiße, der gerade bei Hochwasser wichtige Daten „ausspuckt“-. Während sich die Situation am Fluss wieder beruhigt hat, spielt die Grenzbrücke in Podrosche eine wichtige Rolle. Wer sie von Ausflügen oder als Tanktourist kennt, der weiß, dass die Überfahrt sehr schmal ist. Der Gegenverkehr muss hier beachtet werden.
Das hat den Fahrer eines Pkw Audi am Mittwoch, 18. September, nicht daran gehindert, sich an einem Zivilfahrzeug der Bundespolizei vorbeizudrängeln. Aber der Reihe nach.
Zwischen Rothenburg und Krauschwitz fällt Pkw auf
Einsatzkräfte von Bundespolizei und Zoll werden auf der S127 zwischen Rothenburg und Krauschwitz auf einen Münchener Audi aufmerksam, der schließlich Richtung Grenzübergang Podrosche abbiegt.
Im Krauschwitzer Ortsteil soll das Auto gestoppt werden. Doch das funktioniert leider nicht, muss Michael Engler, Pressesprecher der Polizeidirektion Görlitz, feststellen. Ein Beamter überholt das flüchtende Fahrzeug und stellt den zivilen Dienstwagen an den Kopf der Grenzbrücke. Dort soll ein zweiter Anhalteversuch unternommen werden.
Zivilfahrzeug der Bundespolizei ist nicht mehr fahrtüchtig
Der Audi-Fahrer ignorierte auch dieses Mal alle Zeichen und Weisungen. Als er mit vergleichsweiser hoher Geschwindigkeit an dem Einsatzfahrzeug vorbeifährt, touchierte er dieses mit der gesamten rechten Fahrzeugseite. Die linke Fahrzeugseite des Audi berührte zudem die Leitplanke an der Brücke. Das Auto ist ein Totalschaden. Der Zusammenstoß ist so heftig, dass beim Fahrer die Smartwatch einen Rettungsruf auslöst. Er ist nach dem Aufprall dienstunfähig.
Derweil stoppt der Flüchtende das Fahrzeug. Der Fahrer rennt auf das polnische Hoheitsgebiet. Nach dem unbekannten Täter wird derzeit gefahndet. Laut Michael Engler gibt es Hinweise darauf, wie der Fahrer aussieht, sodass gute Chancen bestehen, seiner habhaft zu werden.
Nach dem jetzigen Stand der Ermittlungen wurde der fünf Jahre alte A4 Avant am Wohnort seines Eigentümers in Groß-Gerau gestohlen.

