Eine schlimme Krankheitsdiagnose möchte kein Mensch hören. Doch wie schlimm muss es sein, wenn die Diagnose bei einem dreijährigen Kind gestellt wird. Für eine Familie aus der Oberlausitz wird dies Realität.
Es fängt mit einer Beule am Hals des kleinen Jungen an, hat Silko Hoffmann, Vorsitzender des Vereins Herzenswünsche Oberlausitz, erfahren. Wie immer, wenn es um die Erfüllung eines Herzenswunsches geht, hat sich der Verein intensiv mit den Eltern ausgetauscht. Diese lassen dann auch durchblicken, durch welche Täler sie in der zurückliegenden Zeit gegangen sind.

Familie aus der Oberlausitz bekommt schreckliche Diagnose

Den Ärzten gefällt die Situation bei Elias gar nicht. „Nach allen Untersuchungen folgt dann die Nachricht, die weder Eltern, noch irgendjemand auf dieser Welt gern hören möchte. Elias ist an T-lymphoblastischer Leukämie erkrankt und das mit drei Jahren“, erzählt Hoffmann.
Allen ist bewusst: Es wird ein langer, schmerzvoller Weg. Es zählt nur eins, Elias muss gesund werden, schließlich ist er nicht nur zu jung, um den Kampf zu verlieren, er bekommt auch bald ein Geschwisterchen. Trotz der Schwangerschaft ist die Mutter von Elias immer an seiner Seite. Sie ist in der Zeit der Motor, das Herz und die Seele für alle Beteiligten. Die zwei Jahre Chemotherapie haben, vor allem durch die unzähligen Rückschläge, allen sehr viel abverlangt, so der Verein Herzenswünsche.
Bei einem kleinen Fest entdeckt Elias seine große Leidenschaft. Er und sein Papa fahren einige Runden mit einem Quad und schnell ist klar, so ein Quad bringt Elias nicht nur zum Lachen, er kann den Alltag vergessen.

Kinder-Quad lässt Herz höher schlagen

Als Elias davon erfährt, dass sein größter Herzenswunsch erfüllt werden könnte, erzählt er allen die er sieht, dass er vielleicht bald sein eigenes Kinder-Quad haben wird und er hoffentlich viele schöne Stunden mit seinem Papa und dem Quad erleben darf. Auch Silko Hoffmann ist glücklich, schließlich hat auch die Corona-Zeit einige Wunscherfüllungen ausgebremst.
Elias' Papa ist sichtlich angeschlagen von den letzten zwei Jahren: „Als die Diagnose feststand, war es für uns nicht nur ein Schock. Wir malten uns die schlimmsten Dinge aus, bis hin, was ist, wenn Elias es nicht schafft. Dass er so ein starker Kämpfer ist, macht uns als Eltern extrem stolz und durch seine Kraft, haben wir die Kraft gehabt, die Situation mit zu meistern. Darum freuen wir uns jetzt umso mehr, dass Elias sein Herzenswunsch Wirklichkeit wird.“