Verein Deutscher Ingenieure: In Weißwasser wird der nächste Labor-Bus gebaut

In den kommenden Wochen soll der Doppledecker-Cabrio-Bus mit Technik und weiteren Möbeln ausgestattet werden für den Einsatz beim Verein Deutscher Ingenieure.
Jürgen ScholzDas Fabmobil war erst der Anfang. Nachdem in Weißwasser der schwarze Doppeldecker-Bus für den Einsatz in Ostsachsen und auch im Süden Brandenburg umgebaut worden war, hat nun auch der Verein Deutscher Ingenieure einen Auftrag ausgelöst. Auf dem Telux-Gelände wird derzeit ein weißer Bus umgebaut, der künftig vor allem im Südwesten Deutschlands Jugendliche für die Ingenieursberufe begeistern soll.
Sebastian Krüger vom Verein mobile Jugendarbeit und Soziokultur zeigte vor einigen Tagen das neue Projekt, für das momentan die CNC-Fräse Schnitt für Schnitt ins in die Holzplatten macht. Denn in den kommenden drei Wochen soll die Möbel-Ausstattung des einstigen Stadtrundfahrtbusses komplettiert werden.
Dann kommt auch die Technik rein - wieder 3-Drucker und Laser-Cutter, auch Technik für Virtual-Reality-Anwendungen, die Wirklichkeit und technische Anwendungen verschmelzen lassen. Dazu gibt es aber auch ganz klassisch Löt-Stationen und eine Ständerbohrmaschine. Zur Ausstattung gehören auch Sitze aus den ICE-zügen der ersten Generation.

Sebastian Krüger auf dem Oberdeck des Busses. In den kommenden Wochen soll er mit Technik und weiteren Möbeln ausgestattet werden. Die Sitze stammen aus einem ICE der ersten Generation.
Jürgen ScholzDas Fabmobil geht auf den Verein The Constitute hervor, der ein ganzes Netzwerk unter anderem von Industrie-Designern geknüpft hat. In Weißwasser sind gute Voraussetzungen mit Werkstatt und Räumen vorhanden. Die Angebote für Schüler und Jugendliche sollen mit der Innovationswerkstatt, einem über Strukurmittel gefördeten Projekt, ausgebaut werden.
