Unfall auf der A4: Lkw-Crash am Grenzübergang sorgt für Stau bis nach Polen

Unfall am Grenzübergang nach Polen: Auf der Autobahn A4 bei Görlitz in Fahrtrichtung Dresden hat sich ein schwerer Lkw-Unfall ereignet. Der Verkehr staute sich bis nach Polen zurück. (Symbolfoto)
Stefan Sauer/dpa- Schwerer Lkw-Unfall auf der A4 bei Görlitz in Richtung Dresden mit zwei Leichtverletzten.
- Laut Polizei entstand rund 300.000 Euro Schaden – Bergung dauerte mehrere Stunden.
- Unfall gegen 3.45 Uhr nahe Grenzübergang: Sattelzug fuhr vom Rastplatz „An der Neiße“ an.
- DAF-Fahrer übersah verbotswidrig parkenden MAN mit Anhänger, der quer auf Fahrbahn geschoben wurde.
- Umleitung über Behelfsausfahrt des Parkplatzes, Rückstau reichte bis nach Polen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Auf der Autobahn A4 bei Görlitz in Fahrtrichtung Dresden hat sich am Donnerstag, 11. Juni 2026, ein schwerer Lkw-Unfall ereignet. Nach Angaben der Polizei wurden dabei zwei Lastwagenfahrer leicht verletzt. Der Schaden wird auf rund 300.000 Euro geschätzt. Die Bergung dauerte mehrere Stunden an.
Der Unfall passierte am frühen Donnerstagmorgen gegen 3.45 Uhr am Autobahnparkplatz „An der Neiße“ unweit der Grenze zu Polen. Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr ein 52-Jähriger mit seinem Sattelzug vom Rastplatz „An der Neiße“ auf den Beschleunigungsstreifen.
Dabei übersah der DAF-Fahrer offenbar einen verbotswidrig parkenden MAN mit Anhänger, den ein 62-Jähriger abgestellt hatte.
Verkehr staut sich bis nach Polen zurück
Bei dem Zusammenstoß wurde der MAN quer auf die Fahrbahn geschoben. Beide Brummi-Fahrer erlitten laut Polizei leichte Verletzungen. Sie wurden in ein Krankenhaus gebracht.
Wegen der aufwendigen Bergung mussten Ladung und Fahrzeuge mit schwerer Technik gesichert und geborgen werden. Dabei kam auch ein Kran zum Einsatz. Der Verkehr wurde über eine Behelfsausfahrt des Parkplatzes umgeleitet.
Wegen der Bergungsarbeiten blieb die A4 stundenlang gesperrt. Infolge des Unfalls bildete sich ein Rückstau bis nach Polen. Autofahrer mussten am Grenzübergang Ludwigsdorf in Görlitz stundenlang warten. Mit dem Fall befasst sich nun der Verkehrsunfalldienst.
In Ludwigsdorf befindet sich ein zentraler Knotenpunkt für den Verkehr zwischen dem Freistaat Sachsen und Polen. Er wird auch von Pendlern stark genutzt.
Der Text wird fortlaufend aktualisiert.

