Polizisten des Einsatzzuges der Polizeidirektion Görlitz haben am Mittwochmorgen einen 20-jährigen Audi-Fahrer auf der Autobahn A 4 im Tunnel Königshainer Berge gestellt. Zunächst versuchten Beamte der Gemeinsamen Fahndungsgruppe (GFG) Dresden den in Fahndung stehenden Audi A 4 zu kontrollieren. Kräfte der örtlichen Polizeidirektion unterstützten bei der Verfolgung des mutmaßlichen Pkw-Diebes.

Richter entscheidet über Autodieb

Im Tunnel Königshainer Berge versuchte sich der Fahrer dann zwischen einem auf der linken Fahrspur fahrenden Skoda-Lenker und der Tunnelwand durchzudrängeln. Dabei kam es zum Unfall. Der Tatverdächtige flüchtete kurz zu Fuß in die Tunnelröhre in Richtung Dresden. Dort stellten ihn wenig später Beamte des Einsatzzuges. Der Mann stand offenbar unter dem Einfluss von Drogen, wie ein Test bestätigte.
Verletzt wurde niemand. Den  Sachschaden konnte die Polizei noch nicht beziffern.  Der Verkehrsunfalldienst übernahm die weiteren Ermittlungen zum Unfall und wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs. Die Tunnelbetriebsstelle sperrte kurzzeitig beide Röhren.
Das Fahrzeug wurde sichergestellt. Die Ermittlungen wegen des Besonders schweren Falls des Diebstahls übernahm die Soko Kfz des Kommissariats für Eigentum und Bandenkriminalität. Der Tatverdächtige, ein polnischer Staatsbürger, blieb im Gewahrsam. Ein Richter wird über die Fortdauer der Freiheitsentziehung entscheiden, teilte die Polizeidirektion Görlitz mit.