Der angestrebte Beckenwasserstand in der Talsperre Quitzdorf von 157,80 Metern über Normalnull kann voraussichtlich bis zum Beginn der Angelsaison Anfang Mai nicht erreicht werden. Darüber informiert die Landestalsperrenverwaltung. Aufgrund der anhaltenden Trockenheit und den damit verbundenen geringen Zuflüssen liegt der Stauspiegel der Talsperre immer noch etwa zehn Zentimeter unter der angestrebten Staulamelle. Deshalb ist aus Sicherheitsgründen eine zeitnahe Aufhebung des Betretungsverbotes der Talsperre weiterhin nicht möglich. „Wir bitten um Verständnis“, sagt ein Sprecher.

Senftenberg

Trotz sparsamer Talsperrenbewirtschaftung ist bereits jetzt eine sinkende Tendenz des Stauspiegels zu verzeichnen. Dabei werden die Untiefen in der Talsperre wieder frei. In den Gefahrenbereichen besteht akute Lebensgefahr durch Versinken. Eine Freigabe auch für Angler ist daher nicht möglich, so die Verwaltung.

Grund für den sinkenden Wasserspiegel sind die geringen Niederschläge der vergangenen Wochen und Monate. Durch das sonnige Wetter habe zudem die Verdunstung zugenommen. Die Talsperre Quitzdorf ist ein Brauchwasserspeicher und versorgt unter anderem die unterhalb der Talsperre liegenden Teiche der Binnenfischerei mit Wasser. Da daher die Abgabemenge aus der Talsperre nicht weiter reduziert werden kann, übersteigt sie derzeit die Zuflussmenge zur Talsperre.

Übrigens: Der aktuelle Stauspiegel der Talsperre Quitzdorf kann auf den Seiten der Talsperrenmeldezentrale unter www.ltv.sachsen.de/tmz jederzeit eingesehen werden.