Der Görlitzer Oberbürgermeister Octavian Ursu (CDU) ist kürzlich mit dem Staatsminister für Regionalentwicklung, Thomas Schmidt, und Landtagsabgeordneten Stephan Meyer (beide CDU) zu einem Gespräch zusammengekommen. Wie Annegret Oberndorfer aus dem Rathaus informiert hat, ging es bei dieser Runde um das Thema Strukturwandel.

Aus Sicht der Europastadt Görlitz/Zgorzelec, für die auch die Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderung Andrea Friederike Behr am Gespräch teilnahm, standen vor allem die Themen Siemens Innovationscampus mit Wasserstoffkompetenzzentrum und das Projekt klimaneutrale, grenzübergreifende Fernwärmeversorgung der Stadtwerke für Görlitz und Zgorzelec im Mittelpunkt.

„Mein Ziel ist es, basierend auf den Ideen der Menschen vor Ort die sächsischen Regionen so zu entwickeln, dass sich die Lebensqualität in Stadt und Land weiter verbessert und Innovationen befördert werden. Vor dem Hintergrund des Strukturwandels sind dafür die Beschlüsse zum Kohleausstiegs- und zum Strukturstärkungsgesetz des Bundestages im Juni und des Bundesrates im Juli von großer Bedeutung“, sagte Staatsminister Thomas Schmidt.

Das persönliche Gespräch mit dem Staatsminister sei für das das weitere Vorgehen bei den Görlitzer Zukunftsprojekten sehr wichtig. „Als Europastadt befinden wir uns in einer besonderen Lage, die mit vielen Chancen verbunden ist“, sagte Oberbürgermeister Octavian Ursu. Er hatte die und andere Projekte beim Neujahrsempfang der Kreisstadt Mitte Januar vorgestellt. Sie laufen unter der Agenda „Zukunft 2030“.