Das Stadion der Kraftwerker in Weißwasser sowie das Gebiet um die Kegelbahn und das Vereinsheim vom TSC Kristall wird immer öfter Schauplatz von mutwilliger Zerstörung. Darüber informieren während der jüngsten Stadtratssitzung Baureferatsleiter Thomas Böse und Oberbürgermeister Torsten Pötzsch (Klartext).

Allein in den vergangenen Wochen hatte das Rathaus mehrere Anzeigen bei der Polizei gestellt. „Es wurden beispielsweise Fenster am Vereinsheim angekokelt“, berichtet Torsten Pötzsch und ergänzt: „Es ist einfach kein Respekt mehr zu erkennen.“ Davon berichtet auch Thomas Böse. Täglich müssten etwa Mitarbeiter der Stadtverwaltung dort nach dem Rechten sehen. So sei mehrmals dort Feuer entfacht worden. „Die Schäden sind noch nicht genau bezifferbar, gehen aber sicher in die Tausende“, so Böse.

Darüber hinaus hatte im März diesen Jahres Unbekannte offenbar nichts besseres zu tun, als die Außenfassade des Tanzvereinsheim mit Farbe zu beschmieren und dort mehrere Schriftzüge anzubringen. Der dadurch entstandene Sachschaden wurde seinerzeit mit etwa 5000 Euro angegeben, teilte die Polizei in jenen Tagen mit.

„Die Bauhütte auf der Schnitterbrache ist ebenfalls vermehrt Ziel von Zerstörung geworden“, berichtet Torsten Pötzsch weiter. Die Hütte, die im Rahmen des Projektes „Modellfall Weißwasser“ errichtet wurde, soll nun umziehen. „Es ist noch nicht ganz klar, ob sie zum Neufert-Bau oder zur Station Junger Naturforscher und Techniker kommt“, erklärt Pötzsch. Das werde in den kommenden Wochen entschieden.

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