Razzia gegen Kinderpornografie
: Polizei Görlitz stellt in mehreren Orten Datenträger sicher

Die Polizeidirektion Görlitz hat bei einer groß angelegten Razzia gegen Kinderpornografie insgesamt 14 Durchsuchungen durchgeführt. Dabei wurden zahlreiche Beweismittel sichergestellt.
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mm
Görlitz
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Computer und andere Datenträger hat die Polzei Görlitz bei einer Razzia gegen Kinderpornografie sichergestellt.

Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Bei einer koordinierten Aktion haben Beamte der Polizeidirektion Görlitz am Dienstag (13. Juni) insgesamt 14 Objekte durchsucht. Der Schwerpunkt der Ermittlungen lag auf dem Kampf gegen Kinderpornografie. Anlass waren mehrere Verdachtsfälle auf Verbreitung, Erwerb und Besitz von entsprechenden Inhalten.

Die Durchsuchungen wurden in enger Zusammenarbeit mit der Kriminalpolizeiinspektion, der Kriminalaußenstelle Bautzen, der digitalen Medienstelle und der Inspektion Zentrale Dienste durchgeführt. Insgesamt wurden elf Durchsuchungsbeschlüsse umgesetzt.

Im Zuge der Razzia wurden 14 Mobiltelefone, 14 PCs bzw. Laptops sowie 34 Speichermedien sichergestellt. Darüber hinaus wurden auch Betäubungsmittel und nicht erlaubte Böller entdeckt. Die Objekte befanden sich in verschiedenen Orten im Bereich der Direktion Görlitz, so die Polizei auf Nachfrage. In welchen Ortschaften genau die Untersuchungen stattfanden, wurde auch auf Rückfrage nicht mitgeteilt.

Zusammen mit Bautzen zahlreiche Untersuchungen

Hintergrund für die zahlreichen Ermittlungen im Bereich der Kinderpornografie ist unter anderem die fortschreitende Digitalisierung und die veränderten Melderichtlinien von Internetanbietern. Die Polizisten des Kommissariats 12 der Kriminalpolizei arbeiten eng mit der Kriminalaußenstelle Bautzen zusammen.

2021 wurden insgesamt 150 Durchsuchungen durchgeführt, im Folgejahr waren es sogar 153 Maßnahmen. Auffällig ist hierbei, dass bei den Durchsuchungen vermehrt auch sogenannte Zufallsfunde gemacht werden, wie zum Beispiel Drogen, nicht erlaubte Pyrotechnik oder Diebesgut.

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