OB-Wahl in Görlitz
: Das sind die Kandidaten - hier wird in Sachsen auch noch gewählt

Mehr als 100.000 Menschen sind in Sachsen zur Wahl ihrer Oberbürgermeister aufgerufen. In vier von fünf Städten wollen die Amtsinhaber weiter regieren - unter anderem in Görlitz.
Von
dpa
Görlitz
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Die Menschen in Sachsen wählen heute in fünf Städten neue Oberbürgermeister - unter anderem in der sechstgrößten Stadt des Freistaates: in Görlitz. Dort strebt Amtsinhaber Octavian Ursu (CDU) eine neue Amtszeit an. (Archivfoto)

Philipp von Ditfurth/dpa
  • In fünf sächsischen Städten stehen OB-Wahlen an – unter anderem in Görlitz.
  • Wahl in Görlitz: Amtsinhaber Octavian Ursu (CDU) tritt erneut an, unterstützt von Grünen und zwei Bündnissen.
  • Herausforderer in Görlitz sind Sebastian Wippel (AfD), Sabine Christian (Linke) und Hagen Jeschke.
  • Auch in Döbeln, Dippoldiswalde und Werdau kandidieren die Amtsinhaber erneut, jeweils mit Gegnern.
  • Aue-Bad Schlema wählt neu: Heinrich Kohl scheidet aus, mehrere Kandidaten konkurrieren um das Amt.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Görlitz, Döbeln, Werdau, Aue-Bad Schlema und Dippoldiswalde: In diesen fünf Städten im Freistaat Sachsen sind die Menschen am Sonntag (10. Mai 2026) zur Wahl des Oberbürgermeisters oder der Oberbürgermeisterin aufgerufen. Die insgesamt mehr als 100.000 Wahlberechtigten können ihre Stimme von 8 bis 18 Uhr abgeben.

In Görlitz will Oberbürgermeister Octavian Ursu (CDU) sein Amt verteidigen. Neben den Grünen haben sich auch die Bündnisse „Kommunalpolitisches Netzwerk Motor Görlitz“ und „Bürger für Görlitz“ hinter seine Kandidatur gestellt. Als Herausforderer tritt wie bereits im Jahr 2019 der AfD-Landtagsabgeordnete Sebastian Wippel an. Auch Sabine Christian (Linke) und Hagen Jeschke (parteilos) stellen sich zur Wahl.

Amtsinhaber stellen sich Herausforderern

Auch in Döbeln (Landkreis Mittelsachsen) kandidiert der Amtsinhaber erneut: Sven Liebhauser (CDU) will weitere sieben Jahre Stadtoberhaupt bleiben. Gegen ihn treten an: Jörg Koitsch (BSW), Sven Weißflog (Freie Wähler) und Sven Hofmann von der rechtsextremen Kleinpartei „Freie Sachsen“.

Die Oberbürgermeisterin von Dippoldiswalde (Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge), Kerstin Körner, tritt ebenfalls erneut an, diesmal aber nicht für die CDU, sondern als unabhängige Kandidatin. Die Herausforderer heißen Tom Wittig (Linke) und Marcus Wünschmann (parteilos).

Ähnliches Bild in Werdau (Landkreis Zwickau): Oberbürgermeister Sören Kristensen (Unabhängige Liste) stellen sich Willy Leo Lippold (Linke) und Philipp Meyer (Bürger für Werdau) entgegen.

Aue-Bad Schlema bekommt neuen Oberbürgermeister

Dass der Amtsinhaber seinen Posten abgibt, steht in Aue-Bad Schlema (Erzgebirgskreis) bereits fest. Heinrich Kohl (CDU) muss sich altersbedingt zurückziehen. Als CDU‑Kandidat übernimmt Marcus Hoffmann. Auf dem Stimmzettel stehen außerdem Lars Bochmann (AfD), Tony Neuß (Die Linke), Danny Weber (Freie Wähler) und Stefan Hartung (Freie Sachsen).

In erster Runde 50 Prozent für Wahlsieg nötig

Es handelt sich jeweils um den ersten Wahlgang, bei dem ein Kandidat oder eine Kandidatin mindestens 50 Prozent der Stimmen auf sich vereinen muss, um als Wahlsieger hervorzugehen. Gelingt das niemandem, kommt es zu einer zweiten Runde, in der der Kandidat mit den meisten Stimmen gewinnt. Die Termine sind für den 31. Mai 2026 oder den 7. Juni 2026 angesetzt.