Unfall bei Weißwasser
: Flugzeug überschlägt sich bei Notlandung auf Acker

Ein Ultraleichtflugzeug wäre bei Weißwasser fast abgestürzt. Es musste notlanden und kam auf dem Dach zum Liegen. Das ist zum Unfall und zur Pilotin bekannt.
Von
Joachim Eggers
Groß Düben/Halbendorf
Jetzt in der App anhören
Dieses Flugzeug musste auf einem Acker bei Groß Düben nicht weit von Weißwasser auf dem Dach notlanden. Hier wird es mithilfe eines Teleskopradladers zunächst vorsichtig wieder auf ihre Räder gestellt.

Dieses Flugzeug musste auf einem Acker bei Groß Düben nicht weit von Weißwasser notlanden und hatte sich überschlagen. Hier wird es mithilfe eines Teleskopradladers zunächst vorsichtig wieder auf die Räder gestellt.

Christoph Lohse / Blaulichtreport Lausitz
  • Ultraleichtflugzeug musste bei Groß Düben notlanden – es blieb auf dem Dach liegen.
  • Die Pilotin, 67 Jahre alt, wurde nur leicht verletzt und kam glimpflich davon.
  • Laut Polizei lag ein technischer Defekt vor; der Schaden am Flugzeug: 10.000 Euro.
  • Einsatz von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr; Straße war 45 Minuten gesperrt.
  • Ort der Notlandung: Acker zwischen Großdüben und Halbendorf nahe der Landesgrenze.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Ein Ultraleichtflugzeug einer privaten Pilotin ist am Abend des Pfingstmontags, 25. Mai, in der Nähe von Groß Düben bei Weißwasser in Schwierigkeiten gekommen. Aufgrund eines technischen Defektes musste das Fluggerät am Ende eine Notlandung hinlegen, teilte die Polizeidirektion Görlitz am Dienstagmorgen mit.

Wie Sprecherin Julia Szagunn weiter berichtete, war der Schauplatz des Geschehens ein Acker zwischen Großdüben und dem Ortsteil Halbendorf, wenige Kilometer südlich der Landesgrenze zu Brandenburg. Dort kam es zu einer Notlandung, bei der das Ultraleichtflugzeug am Ende auf dem Dach lag.

Die Pilotin, eine 67-jährige Frau, kam bei dem lebensgefährlichen Manöver sehr glimpflich davon, sie wurde nur leicht verletzt.

An dem Ultraleichtflugzeug entstand den Angaben zufolge ein wirtschaftlicher Totalschaden, der auf 10.000 Euro geschätzt wurde. Außer der Polizei waren auch Rettungsdienst und Feuerwehr im Einsatz. Für die Rettungs- und Bergungsarbeiten war die Ortsverbindungsstraße zwischen Halbendorf und Groß Düben etwa 45 Minuten gesperrt.

Das Wrack wurde abgeschleppt, sagte die Sprecherin. Wie hoch der Schaden auf dem Feld ist, ist noch unbekannt. Einen ähnlichen Vorfall hatte es vor etwa einem Monat in der Gemeinde Elsterheide gegeben. Auch hier landete der Flieger auf dem Dach.