Traditionell lädt Landrat Bernd Lange (CDU) gemeinsam mit der Neuen Lausitzer Philharmonie zum Neujahrskonzert in das Bürgerhaus in Niesky ein. Für das Konzert am Sonntag, 5. Januar, 16 Uhr, sind noch einige Eintrittskarten verfügbar. Der Vorverkauf im Bürgerhaus Niesky ist Donnerstag von 10 bis 17 Uhr sowie Freitag 10 bis 16 Uhr möglich. Auch eine Tageskasse wird es nach Angabe der Kreisverwaltung geben. Die Karten kosten 19 Euro, Schüler sowie Studenten zahlen 14 Euro).

Das Konzert steht ganz im Zeichen Ungarns, des Landes von gepfeffertem Gulasch und Geigenmusik am Lagerfeuer. Unter Leitung von Generalmusikdirektorin Ewa Strusińska versetzt die Philharmonie das Publikum in Klangwelten voller Lebensfreude und ungarischem Charme.

Gräfin Mariza zum Auftakt

Den Auftakt bildet die Ouvertüre zur berühmten Operette „Gräfin Mariza“. Das Werk des erfolgreichen ungarischen Bühnenkomponisten Emmerich Kálmán über die Gräfin Mariza und den verarmten Grafen Tassilo, welcher sich als ihr Gutsverwalter ausgibt, ist gespickt mit emotionalen Musikstücken und wurde zum Welterfolg.

Der Solist des Abends, Luigi Gaggero, spielt das Cimbalom, welches in der Volksmusik des Landes eine bedeutende Rolle hat. Luigi Gaggero ist als Cimbalom-Spieler, als Percussionist und als Dirigent in bedeutenden Konzertsälen und Festivals in ganz Europa, den USA und China aufgetreten. Seit 20 Jahren widmet sich Gaggero der Entwicklung neuer Spieltechniken auf dem Cimbalom und revolutioniert damit den Umgang mit dem Instrument. Er hat mehr als 40 Kompositionen uraufgeführt, darunter Solostücke, Konzerte und Kammermusikwerke, die von vielen der wichtigsten Komponisten unserer Zeit für ihn geschrieben wurden.

Und was wäre ein Neujahrskonzert ohne den Wiener Walzerkönig Johann Strauß jr.? Auch er bediente sich ungarischer Klänge. Seine Oper „Ritter Pásmán“ spielt sogar in Ungarn. Die Csárdás aus diesem Werk, welche im Rahmen des Konzerts erklingen wird, ist heutzutage beliebter als die Oper selbst.