Zwischen dem Muskauer Park samt Neuem Schloss und der Sternemanufaktur in Herrnhut liegen rund 80 Kilometer Luftlinie. Beides sind Aushängeschilder des Landkreises Görlitz und der Oberlausitz. Wie gut sie zusammen harmonieren, das konnten Besucher jetzt erleben.

Hoyerswerda

Mehr als 70 Spots haben für einen besonderen Lichterzauber im Schloss und am Kavalierhaus gesorgt. Hinzu kamen weitere Lichterspots in den unterschiedlichsten Farben. Ein Hingucker war zudem die in Lichterketten gewickelte Fuchsienbrücke. Kein Wunder, dass der Spaziergang rund ums Schloss immer wieder durch Fotostopps unterbrochen wurde.
Laut Sophie Geisler, Pressesprecherin der Fürst-Pückler-Stiftung, war das Mitarbeiterteam rund eine Woche mit Vorbereitungsarbeiten für dieses Lichtspektakel beschäftigt. Vor allem beim Zusammenbauen der Herrnhuter Sterne dürften es die Mitarbeiter nun zu einer gewissen Meisterschaft gebracht haben.

Schloss-Illumination statt Schlossweihnacht

Die Illumination des Schlosses sollte als Ersatz für die Schlossweihnacht dienen, die bereits das zweite Mal in Folge ausfallen musste. Viele Spaziergänger Abend haben das ausdrücklich bedauert, denn die äußeren Bedingungen wären für dieses Event ideal gewesen. Im verschneiten Park mit leichtem Frost wären Bürgermeisterbratwürste, Glühwein und Jagertee weggegangen wie warme Semmeln.
Apropos Glühwein. Manche Spaziergänger hatten vorgebaut und sich das Heißgetränk in der Thermoskanne eingepackt.