Muskauer Park
: Das können Gäste in Bad Muskau aktuell erleben

Im Muskauer Park kann man allerhand erleben: Die Wahl haben Gäste jetzt zwischen geführten Touren, Äpfeln und Eichen-Sämlingen.
Von
Regina Weiß
Bad Muskau/Leknica
Jetzt in der App anhören
Der Muskauer Park beginnt gerade sein Herbstkleid anzulegen. Bei geführten Wanderungen kann die Anlage am letzten September-Wochenende 2025 erkundet werden

Der Muskauer Park beginnt gerade, sein Herbstkleid anzulegen. Bei geführten Wanderungen kann die Anlage erkundet werden

Peter Weiß
  • Geführte Touren im Muskauer Park vom 26.–27. September 2025 – Start in Łeknica, Infos online.
  • Apfel- und Genusstag am 28. September 2025 in der Orangerie: Sortenbestimmung, Markt & Beratung.
  • Aktionstag Klimawandel am 27. September 2025: Infos, Baumpflege & Mitmachaktionen für Besucher.
  • Neue Eiche wird am 27. September 2025 gepflanzt – Stärkung mit Speisen und Kuchen vor Ort.
  • Veranstaltungen organisiert von deutschen, polnischen und tschechischen Partnern.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Wer nur eine Runde ums Neue Schloss dreht, der hat wahrlich den Muskauer Park nicht wirklich kennengelernt. Das kann man gut, wenn man sich zum Beispiel einer geführten Wanderung anschließt. Davon gibt es am Wochenende vom 26. bis 27. September 2025 gleich mehrere Angebote.

Laut Sophie Geisler, Pressesprecherin der Stiftung Fürst-Pückler-Park Bad Muskau, biete der beginnende Herbst eine weitere Gelegenheit, den Muskauer Park in neuem Licht zu entdecken! So sind Spaziergängen in der Dämmerung sowie lange Wander- und Radtouren bis hin zu Familienabenteuern mit JHR-Rucksack geplant. Alle Touren starten am Infopunkt auf der polnischen Parkseite in Łeknica (Hutnicza 19). Weitere Informationen dazu gibt es auf der Internetseite parkmuzakowski.nid.pl/de/herbst-im-muskauer-park. Dort sind auch die Anmeldungen möglich. Für die deutschen Gäste gibt es Touren in ihrer Landessprache.

Muskauer Park: Es geht um Äpfel und das Klima

Zwei weitere Punkte können Gäste ohne Anmeldung besuchen. Bereits eine Tradition ist der öffentliche Apfel- und Genusstag im Rahmen der Mitteleuropäischen Pomologentage. An Material für die Obstsortenausstellung in der Orangerie dürfte es in diesem Jahr nicht mangeln. Diese ist am Sonntag, 28. September, von 10 bis 17 Uhr zu sehen. Außerdem gibt es wieder die beliebte Sortenbestimmung. Dafür sollte jeder mindestens fünf Exemplare pro Sorte mitbringen. Weiterhin gibt es eine Beratung zu Streuobst sowie einen kleinen Markt mit regionalen Produkten sowie Kaffee und Kuchen.

Die Mitteleuropäischen Pomologentage finden traditionell im September in Bad Muskau statt und werden durch die Sächsische Landesstiftung Natur und Umwelt, den Pomologen-Verein e.V. Landesgruppe Sachsen und die Stiftung Fürst-Pückler-Park Bad Muskau mit Unterstützung durch das IBZ St. Marienthal und Partner aus Polen und Tschechien organisiert. Die Veranstaltung richtet sich an alle, die ihr Wissen zu verschiedenen Obstsorten und zum Streuobst erweitern und vertiefen sowie in Erfahrungsaustausch mit deutschen, polnischen und tschechischen Pomologen treten wollen.

Bäume, wenn auch keine Obstbäume, stehen am 27. September im Mittelpunkt. Nach der erfolgreichen Premiere 2024 veranstaltet die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Schlösserverwaltungen den zweiten bundesweiten Aktionstag zum Klimawandel in historischen Gärten. Alle großen staatlichen Schlösserverwaltungen beteiligen sich am umfangreichen Veranstaltungsprogramm.

Im Muskauer Park sind Besucher von 12 bis 16 Uhr eingeladen, sich über die Auswirkungen der Klimaveränderung und das daran angepasste Pflegemanagement zu informieren. Veranstaltungsort ist dieses Mal der Eichbusch am Eichseewasserfall. Bei der Fahrt mit dem Hubsteiger in die Baumkronen offenbaren sich Schadbilder, verursacht durch Trockenheit und Schädlingsbefall. Aktiv werden können junge Parkbesucher bei einem Pflegeeinsatz zum Erhalt des Gehölzbestands, beim Umsetzen von Eichen-Sämlingen oder Herstellen von Saatkugeln aus parkeigenen Wildstauden.

Um 14 Uhr wird eine neue, als Ersatz für eine abgestorbene, Eiche an historischer Stelle nachgepflanzt. Zur Stärkung gibt es herzhafte Speisen sowie Kaffee und Kuchen vom Verein Naturschutzstation Östliche Oberlausitz, kündigt Sophie Geisler an.