Am Ostermontag ist durch eine gemeinsame Streife von der Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf und dem Hauptzollamt in Niesky ein in Deutschland zugelassener Kühltransporter kontrolliert worden. Die Kontrolle hat auf der B 115 stattgefunden. In dem Transporter befanden sich circa 900 Kilogramm Dönerspieße. Der 54-jährige deutsche Fahrer gab an, dass er das Fleisch im Raum Brandenburg und in der Stadt Görlitz ausliefert. Bei der Überprüfung der Ladung wurde festgestellt, dass das Fleisch nicht die vorgesehene Temperatur von minus 18 Grad Celsius für den Transport hatte. Zuständigkeitshalber übernahm das Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt des Landkreises Görlitz den Sachverhalt.

Kühlkette im Lkw war nicht in Ordnung

Die Kühlkette war nicht in Ordnung, wie Ivonne Höppner, Pressesprecherin der Bundespolizeiinspektion, berichtete. Vor Ort wurde eine Kerntemperatur von nur minus 3,7 Grad bis minus 6,4 Grad Celsius festgestellt. Das Fleisch wurde für nicht verkehrsfähig befunden und sichergestellt. Durch das Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt wurde ein Verstoß gegen die Verordnung über tiefgefrorene Lebensmittel sowie die Lebensmittelhygieneverordnung festgestellt.