Von Regina Weiß

Der Gablenzer Parkfreund steht mitten im Kromlauer Park. Dahinter verbirgt sich keine Person, sondern ein Bautagebuch trägt diesen Namen. Es ist während des 55. Park- und Blütenfestes am Wochenende eingeweiht worden. Blütenkönigin Stefanie oblag es als letzte Amtshandlung, diese Aufgabe zu übernehmen.

Das Bautagebuch soll alle Gäste darüber informieren, was sich hinter dem Bauzaun tut. Und natürlich auch verhindern helfen, dass Unbelehrbare weiter über die Absperrung steigen. So der Gablenzer Bürgermeister Dietmar Noack (CDU). Er erinnerte daran, dass während des Festes im Vorjahr der erste Spatenstich für das Sanierungsprojekt Rakotz-Ensemble getätigt worden war. „Gut ein Jahr haben wir für die Statik, Gutachten und die Ausschreibungen benötigt“, muss der Gemeindechef eingestehen. Deshalb sei augenscheinlich noch nicht viel passiert.

Doch gerade in den vergangenen Tagen hat das Ganze auch sichtbar Fahrt aufgenommen. Die Baustraße ist bis in den See verlängert worden, an der Grotte wird gearbeitet. Und auch die Ausschreibung für die Sanierung der Basaltgruppe (Orgel) konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Bei der Grotte wurden die ersten Steine geborgen. „Wir sind guter Dinge. Unser großes Ziel ist es, die Grotte kommt zum Stehen und die Brücke nicht zum Einsturz“, so Noack weiter. Die Rakotzbrücke soll voraussichtlich im September/Oktober ein Traggerüst als Unterbau bekommen. Erst dann kann die Sanierung starten.

Bereits vorher, nämlich am 6. August, ist die Grundsteinlegung für die Grotte geplant. Ziel ist es, dieses Bauwerk beim 56. Park- und Blütenfest einzuweihen. Die Sanierung des gesamten Ensembles wird mit 4,2 Millionen Euro von Bund und Land gefördert.