Damit so ein Millionen-Objekt wie das neue Wasserwerk in Boxberg errichtet werden kann, braucht es neben dem notwendigen Geld, auch die Baukapazitäten und das Material. Bei den Filtern wollte der Wasserzweckverband ganz sicher gehen und hat den Auftrag vor fast einem Jahr ausgelöst. Sie werden aus den alten Bundesländern hergeschafft.

Filterkessel für das Wasserwerk Boxberg sind per Schiff unterwegs

Nicht etwa Corona sorgte für ein Problem, sondern fehlendes Nass. Es ging um den Transport auf dem Fluss. Wie Bettina Brandt, Pressesprecherin der Stadtwerke Weißwasser (SWW) berichten kann, „sind die sechs neuen Filterkessel für den Neubau des Wasserwerks in Boxberg aktuell per Schiff in Brandenburg unterwegs.“ Die Lieferung der je sechs Meter hohen und mit einem Durchmesser von fünf Meter großen Kessel hatte sich aufgrund des Niedrigwasserstandes verzögert.
„Aufgrund des aktuell eintretenden Niederschlagswassers konnte der Transport nun durchgeführt werden, und so werden die Kessel in der ersten Juliwoche auf der Baustelle in Boxberg eintreffen“, so Bettina Brandt im Auftrag des Wasserzweckverband Mittlere Neiße-Schöps (WZV).

Boxberg bereitet sich auf den Schwerlasttransport zum neuen Wasserwerk vor

Vom Schiff wechseln die Filter dann auf den Schwerlasttransport. Die Gemeinde Boxberg erwartet ihn in der Nacht vom 30. Juni zum 1. Juli. Auf der Alten Bautzener Straße und der Hammerstraße in Boxberg herrscht Halteverbot, so die Information aus dem Hauptamt.
Die Montage ist für Ende Juli/Anfang August geplant. Die Fundamente dafür sind bereits vorbereitet. Das neue Wasserwerk wird am ehemaligen Standort des Sozialgebäudes errichtet.