(pm/rw) Anlässlich der Sonderausstellung im Neuen Schloss „Muskauer Steinzeug – Vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart“ ist die Stiftung Fürst-Pückler-Park Bad Muskau vom 16. bis 20. September Gastgeberin für das 52. Internationale Keramiksymposium des Arbeitskreises Keramikforschung. Unterstützt wird sie dabei durch den Freundeskreis Historica Bad Muskau. Angemeldet haben sich über 90 Archäologen, Kunsthistoriker, Restauratoren, Töpfer und Sammler aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Polen, Tschechien, Kroatien, Ungarn, Rumänien, den Niederlanden, Dänemark, Norwegen und Israel. Darunter befinden sich Vertreter namhafter Museen und Sammlungen sowie Lehrstuhlinhaber. Das übergreifende Thema „Keramik im häuslichen und repräsentativen Gebrauch“ bezieht den Forschungsgegenstand Muskauer Steinzeug ausdrücklich ein.

Die Teilnehmer können an drei Tagen insgesamt 41 Referate hören sowie die Fülle der für die Sonderausstellung zum Muskauer Steinzeug zusammengetragenen Objekte würdigen. Ein Rahmenprogramm bietet die Gelegenheit Stadt, Park und die Region näher kennenzulernen. So ist die Besichtigung eines Grabungsfeldes im Tagebau Nochten sowie Besuche in den Töpfereien von Katrin Najorka (Krauschwitz), Gordon Gran und Udo Hirche (beide Sagar) geplant.