Halloween 2025 in Weißwasser: Im SKZ können sich Kinder richtig gruseln

Flora Kotte, Thalia Sprejz, Jean Annabell Radestock, Lotte Kaiser und Fiene Janke (v.l.) organisieren eine Halloweenparty in der Hafenstube in Weißwasser.
Willy Klein- Schüler des Landau-Gymnasiums organisieren Halloweenparty mit Gruseltour im SKZ Weißwasser.
- Highlight: Gruseltour in den Telux-Kellern – Kinder suchen den Schatz des Glasmacher-Geistes.
- Weitere Angebote: Schminken, Spiele, Kostümwettbewerb, DJs, Kuchenbasar zur Abiball-Finanzierung.
- Halloweenparty für ältere Schüler ab 16 am 1. November in der Hafenwerkstatt mit DJs.
- Halloween stammt aus Irland, verbreitete sich über die USA und wird inzwischen weltweit gefeiert.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Glauben Sie an Geister? Nein? Dann teilen Sie in dieser Frage die Überzeugung der Mehrheit der in Deutschland lebenden Menschen. Allerdings ist diese Mehrheit gar nicht so groß, wie jemand, für den der Gedanke, dass Geister real sind, völlig absurd erscheint, vielleicht denken mag. Laut einer 2024 durchgeführten Studie des Meinungsforschungsinstituts YouGov glauben etwa 29 Prozent der befragten Personen daran, dass Geister existieren.
Doch ob man nun an Geister glaubt, sich vor ihnen gruselt oder einfach nur darüber lachen kann – an Halloween, das traditionell am 31. Oktober stattfindet, haben sie Hochkonjunktur. An diesem Tag wird auch wieder der Geist der Glasmacher sein Unwesen treiben und bekommt dabei Unterstützung von einigen engagierten Bewohnern der Stadt.
Auf Gruseltour in den Kellern der Telux in Weißwasser
Die zehnten Klassen des Landau-Gymnasiums in Weißwasser organisieren auch in diesem Jahr wieder eine große Party an Halloween. Ab 15 Uhr öffnen sich die Pforten des Soziokulturellen Zentrums (SKZ) in der Hafenstube.
„Im letzten Jahr erfreute sich vor allem die Gruseltour großer Beliebtheit“, erklärt Patrick Pirl vom SKZ. Bei dieser werden Kinder verschiedener Altersgruppen in die Katakomben der alten Fabrikhallen auf dem Telux-Gelände geführt. Je später der Abend und je älter die Kinder, desto gruseliger wird es. Alle haben ein Ziel: sie wollen den Schatz des Glasmacher-Geistes finden. Dieser treibt auch noch lange nach dem Erlöschen der letzten Glasöfen in den Kellergewölben sein Unwesen und versucht, Eindringlinge fernzuhalten.
Aus den letzten Jahren wollen die Organisatoren lernen und nur kleine Kindergruppen losschicken, damit der Gruselfaktor erhalten bleibt. Ähnlich wie bei der Othello-Aufführung, bei der das Publikum auch in mehreren Gruppen durch das Gebäude geleitet wurde, gibt Timo Schutza vom SKZ zu verstehen.
Schüler des Landau-Gymnasiums sammeln Geld für Abiball
Neben den beliebten Gruseltouren gibt es ein Angebot zum Kinderschminken, ein Animationsprogramm mit verschiedenen Spielen, einen Parcours, einen Kostümwettbewerb und weitere Highlights, verrät Jean Annabell Radestock. Sie und ihre Mitschülerinnen organisieren das Event. Auch die beiden DJs, die an diesem Tag für die musikalische Umrahmung sorgen werden, stammen aus den Reihen der Zehntklässler. Nachdem die Veranstaltung gegen 18 Uhr oder etwas später zu Ende ist, bleibt für die Kinder noch genug Zeit, zum gemeinsamen „um die Häuser ziehen“, nach Süßigkeiten zu fragen oder Streiche zu spielen.
Auch wenn man den Schülerinnen anmerkt, dass sie die Veranstaltung sehr gerne organisieren, steckt auch eine andere Motivation dahinter. „Wir sammeln Geld für unseren Abiball“, erklärt Jean Annabell Radestock. Für sie und ihre Mitschülerinnen ist es die erste Veranstaltung dieser Art. Vor allem vom Erlös aus dem Kuchenbasar erhoffen sie sich Einnahmen für die in knapp drei Jahren stattfindende Feier.
Auch für das SKZ ist die Zusammenarbeit mit den jungen Menschen wichtig. „Jedes Jahr kommen neue Schüler auf uns zu und wollen Veranstaltungen organisieren“, erklärt Patrick Pirl. Doch auch selbst suchen er und seine Kollegen den Kontakt. „Wir wollen junge Menschen für die Arbeit in unserem Haus begeistern“, erklärt Pirl.
Halloweenparty für ältere Schüler in Weißwasser am Samstag
Am Samstag, dem 1. November, können die Organisatoren dann, sofern sie mindestens 16 Jahre alt sind, selbst die Sau rauslassen. Ab 22 Uhr geht es in der Hafenwerkstatt los. Lokalmatador DJ Osthouse und der aus Cottbus stammende DJ DeXeD „werden diejenigen sein, die den Saal zum Kochen bringen“, formuliert es Patrick Pirl.
Der Eintritt für die Veranstaltung kostet zehn Euro im Vorverkauf über die Website der Hafenstube. Sollte es noch Karten geben, werden diese für zwölf Euro an der Abendkasse verkauft.
Woher kommt eigentlich Halloween?
Halloween ist ein Fest, das jedes Jahr am 31. Oktober gefeiert wird. Ursprünglich stammt es aus Irland und hat seine Wurzeln im keltischen Fest Samhain, bei dem der Sommer verabschiedet und die dunkle Jahreszeit begrüßt wurde. Die Kelten glaubten, dass in dieser Nacht die Grenze zwischen der Welt der Lebenden und der Toten besonders durchlässig ist.
Im 19. Jahrhundert brachten irische Auswanderer Halloween in die USA, wo es sich zu dem heute bekannten Fest mit Kostümen, Süßigkeiten („Trick or Treat“) und Kürbislaternen („Jack O’Lanterns“) entwickelte. Inzwischen wird Halloween auch in vielen anderen Ländern gefeiert, darunter Deutschland.

