Wer sich vor der Sonne schützen will, der sucht sich in Weißwasser ein schattiges Plätzchen. Das kann am Springbrunnen am Wasserturm oder am Jahnteich sein. Für den Schatten sorgen Bäume und genau die können bei dem Wetter Sorgen machen. „Aufgrund der andauernden Trockenheit kann es zu Grünastbruch bei vermeintlich gesunden Bäumen kommen“, heißt es deshalb als Warnung aus dem Rathaus. Vorsorglich, wie Mitarbeiter Karsten Kliebisch der RUNDSCHAU bestätigt. Noch habe es keine solcher Vorfälle gegeben, die dem Rathaus bekannt geworden sind. Dort vermutet man zudem, dass viele Bürger gar nicht wissen, dass sich Bäume sozusagen selbst „amputieren“ können . Der Grünastbruch – Astbruch von lebenden und völlig gesunden Ästen – kann im Prinzip bei allen Bäumen vorkommen. Besonders häufig sei er bei den Arten mit weniger dauerhaftem Holz, das auch anfällig für Schädlinge wie Schadpilze und Insekten ist. Dazu gehören beispielsweise Linde, Pappel oder Rosskastanie, teilt die Stadtverwaltung weiter mit.

Feuerwehr hilft in Weißwasser beim Bewässern der Bäume

Durch fehlendes Wasser lasse der Zelldruck und damit die Spannung im Holz nach. Es seinen nicht vorhersehbare Schäden, die auch durch eine regelmäßige Baumkontrolle durch Baumsachverständige nicht vermieden werden können. „Zur Vorbeugung von Schäden werden die Bürger um erhöhte Aufmerksamkeit gebeten“, so die Stadtverwaltung.
Derzeit helfe die Feuerwehr beim Bewässern der Bäume. Doch das sind nur die, die die Stadt in jüngster Zeit gepflanzt habe und die Unterstützung beim Wachsen brauchen. Bei Großbäume sei das Gießen dagegen nicht durchzuhalten.