Feuerwehr in Weißwasser
: Butter auf 250 Meter Straße – das steckt hinter dem Einsatz

Die Polizei meldet einen eher kurios erscheinenden Zwischenfall in Weißwasser. Doch was steckt hinter dem Butter-Einsatz?
Von
Jürgen Scholz
Weißwasser
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Luft Stadt Weisswasser: Luftaufnahme vom 29. Juni 2025
Blick auf die Stadt Weißwasser (Oberlausitz) 
Schwimmhalle am Wasserturm

Tatort Weißwasser? in der Schweigstraße zwischen Lidl und Schwimmhalle kam es zu einem Feuerwehreinsatz der eher ungewöhnlichen Art.

Michael Helbig
  • In Weißwasser musste die Feuerwehr Butterspuren auf 250 Metern der Schweigstraße beseitigen.
  • Der Einsatz erfolgte am 24. Juli 2025 um 1 Uhr morgens und dauerte rund 1,5 Stunden.
  • Die Ursache der Fettspuren ist unklar – Versehen, Streich oder Straftat werden geprüft.
  • Polizeidirektion untersucht, ob eine Gefährdung des Straßenverkehrs vorlag.
  • Fettspuren könnten Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Verkehr nach sich ziehen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Manche Stellen im täglichen Bericht der Polizeidirektion Görlitz lassen aufhorchen. Zum Beispiel die Butter auf der Fahrbahn der Schweigstraße in Weißwasser. Über eine Länge von rund 250 Meter zog sich die Spur in der Mitte der Fahrbahn auf der Schwimmhallenseite.

Die Feuerwehr Weißwasser musste am Donnerstag, 24. Juli 2025, kurz nach 1 Uhr morgens ausrücken und mit Ölbindemittel die rutschigen Flecken beseitigen. Rund anderthalb Stunden hat der Einsatz der Feuerwehr gedauert.

Aber ob es sich tatsächlich um Butter handelte, war auf Nachfrage dort am Donnerstagnachmittag nicht zu klären. Auch nicht, um welche Menge es sich handelte.

Zu sehen ist nur, wie Fettflecken in einem Abstand von einem halben oder einem Meter in regelmäßigen Abständen sich die Schweigstraße fast auf deren gesamter Länge hinziehen.

Butter auf der Straße in Weißwasser: Versehen, Streich, Straftat?

Dummerjungenstreich, Versehen oder Verkehrsgefährdung? Die Einordnung ist zunächst nicht eindeutig, da die Einschätzung der Nachtschicht der Polizeidirektion noch nicht vorlag.

Wenn es darauf hinausläuft, dass eine Ausrutschgefahr für Fußgänger oder Radfahrer vorhanden war, könnte es auch auf Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr hinauslaufen, so ein Sprecher der Polizeidirektion auf Nachfrage.