Feel Festival 2026: Der Countdown an der F60 läuft, und diese Neuerungen warten

Eine besonders freundliche Einladung zum Friseur spricht Kira Taige, Geschäftsführerin des Feel Festivals, vor diesem Schmuckstück gestalterischer Holzkunst aus.
Mario Sanders- Feel Festival am Bergheider See setzt auf Gemeinschaft, Kunst und regionale Partner.
- Einlass ab Donnerstag 14 Uhr – nur ab 18 Jahren, bezahlt wird per Chip im Bändchen.
- Keine Headliner-Vorabinfo: Besucher entdecken neue Genres, Künstler und Kollektive.
- Maßnahmen gegen Wetterextreme: mehr Schatten, Trinkwasserstellen und Rückzugsorte.
- Sicherheit und Nachhaltigkeit: eingespieltes Konzept, Müllpfand mit getrennter Sammlung.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Nur noch wenige Stunden, dann öffnen sich am Bergheider See wieder die Tore. Bis dahin arbeiten anfangs 180 und in der heißen Phase dann bis zu 800 Mitarbeiter für das Feel Festival an der F60 in Lichterfeld.
Die Bühnen müssen stehen, im Gelände neue Strukturen aus dem Boden wachsen. „‚Reisebüros‘ und ‚Friseursalons‘ werden errichtet. Von einem Tag auf den anderen kann dann auch mal eine riesige Rakete im Infield auftauchen“, sagt Kira Taige, Geschäftsführerin des Feel Festival.
Die sogenannte „Festival-Rakete“ ist schon jetzt konkret greifbar. Laut Kira Taige ist sie rund zehn Meter lang und etwa fünf Meter hoch. „Da drin kannst du liegen und an den Seiten sind Bildschirme. Es fühlt sich an, als würdest du durchs All fliegen“, erklärt sie. Dazu kommt ein Pop-up-Floor, also ein weiterer temporärer Erlebnisbereich, der das Gelände jedes Jahr aufs Neue verändert.

Zauberhafte Wesen warten beim Feel Festival an der F60 in Lichterfeld auf zauberhafte Besucher.
Mario SandersSo viel neue Inszenierung braucht ein Umfeld, das mitzieht. Kira Taige betont deshalb die Stimmung in der Region: „Wir sind unglaublich dankbar, dass wir seit 2015 unsere Festival-Heimat hier am Bergheider See gefunden haben. Wir bekommen offene Rückmeldungen von Einwohnern wie Unternehmen, viel Unterstützung und Support.“
Feel Festival am Bergheider See ist Teil der Region
Das Feel Festival versteht sich dabei als Teil der Region: „Wir möchten die Menschen vor Ort ins Festivalgeschehen einbinden“, erläutert Kira Taige. Dafür setze man seit Jahren stark auf regionale Dienstleister und Unternehmen sowie auf lokale Vereine, Initiativen und Künstler. Besonders wichtig: der Dialog mit Anwohnern und Gemeindevertretern. „Wir sind im regelmäßigen Austausch, damit es ein möglichst gutes Miteinander gibt und positive Effekte entstehen“, so Taige. Dazu zähle auch, dass Installationen nach Abstimmung über das Jahr stehen bleiben können.
Bei der Programmplanung geht es Kira Taige weniger „um große Headliner, um Reichweiten oder Streamingzahlen“, stellt sie klar. Das Line-up werde vorab nicht veröffentlicht. „Die Leute kommen nicht hierhin, um einen bestimmten Act zu sehen, sondern um verschiedene Genres, neue Musikerinnen und Musiker zu entdecken.“

Das Piratenschiff mit dem Bällebad könnte bei den Festivalbesuchern ian der F60 in Lichterfeld wieder auf großes Interesse stoßen, wünschen sich zwei Handwerker aus Köln.
Mario SandersWichtig sei dabei ein Mix aus Newcomern und etablierten Künstlern, ergänzt durch bekannte „und auch junge Kollektive“, betont Taige. So entstehe das, was sie als Kern des Festivals beschreibt: Gemeinschaft, Diversität und dieses „Familiengefühl“.
Feel Festival an der F60 sicher, nachhaltig, mit Familiengefühl
Dass 2026 Planung unter verschärften Wetterbedingungen bedeutet, ist laut Taige wichtiges Thema: „Die Auswirkungen des Klimawandels sind deutlich spürbar.“ Das Feel Festival habe daher intensiv auf praktische Lösungen gesetzt: „Wir sind mit mehr Schattenplätzen, mehr Trinkwasserstationen, mehr Rückzugsorten auf Wetterextreme vorbereitet.“
Zum Sicherheitskonzept sagt Taige: „Unser Konzept ist eingespielt und wird jährlich weiterentwickelt. Wir erarbeiten es eng mit Behörden, Rettungsdiensten und Sicherheitskräften.“ Dazu gehören auch Notfall- und Evakuierungskonzepte sowie flexible Abläufe, etwa wenn es sehr heiß ist oder Starkregen droht.
Beim Thema Nachhaltigkeit setzt das Feel auf Mitmachen statt Belehrung. Das Müllpfand-/Müllbeutel-Konzept sei laut Kira Taige ein zentraler Baustein: „Die Besuchenden bekommen zwei Müllbeutel, um auf dem Campingplatz sauber zu trennen. Und nachgelagert sortieren wir den Müll nochmals. Damit die Sorten auch wirklich korrekt abgegeben werden können.“
Einlass zum Feel Festival und Wetter am Wochenende
Am Donnerstag (23. Juli) ab 14 Uhr startet der Einlass. Das Festival ist ausschließlich für Erwachsene ab 18 Jahren zugänglich. Es gibt keine Ausnahmen für Minderjährige. Bezahlt wird auf dem gesamten Gelände bargeldlos über einen Chip im Festivalbändchen.
Für Donnerstag sollten nach der aktuellen Wetterprognose warme Kleidung und ein trockener Satz Wechselkleidung vorrätig sein. Regen ist angesagt. Die vorhergesagten Temperaturen liegen tagsüber bei 17 Grad und nachts bei 13 Grad. Freitag werden tags 21 Grad und Samstag 27 Grad erwartet.
Die besondere Atmosphäre des Festivals entsteht sowohl durch die Musik, aber ebenso durch die Lage am Bergheider See. Tagsüber prägen Sandstrand, Bademöglichkeiten für Hartgesottene bei niedrigen Temperaturen, Yoga-Angebote und Rückzugsorte das Geschehen.
Am Abend verzaubern zwischen Wald und ehemaliger Tagebaulandschaft Lichtinstallationen, Darstellungen auf den 17 Bühnen. Als unübersehbares „Kleinod“ und markante Industriekulisse überragt die rund 500 Meter lange und 75 Meter hohe Abraumförderbrücke F60 alles.
Weitere Infos zum Feel Festival
Weitere Infos zum Festival gibt es auf der Internetseite.


