Am Montag treffen sich Vertreter europäischer Kohleregionen zu ihrer zweiten Politischen Jahrestagung in Görlitz. Dazu angekündigt haben sich Delegationen aus insgesamt 14 Revieren. Sie kommen aus Deutschland, Polen, Tschechien, Spanien, der Slowakei und aus Slowenien.

Ziele des Treffens in der Oberlausitz sind der Austausch von Erfahrungen bei der Organisation des anstehenden Kohleausstiegs und eine engere Vernetzung untereinander. In Europa sollen mehrere Pilot-Regionen entstehen, die durch die Europäische Union gefördert werden. Sie sollen den erfolgreichen Beweis erbringen, dass ein Kohleausstieg und ein nachhaltiger Wirtschaftswandel, bei gleichzeitiger Gewährleistung der Versorgungssicherheit möglich ist. Auf diese Weise sollen die „Piloten“ den politischen Akteuren auch in anderen Weltregionen zeigen, wie eine erfolgreiche Energiewende möglich ist.

Tagungsteilnehmer aus ganz Europa

An der Tagung in Görlitz, die von der Generaldirektion Energie der Europäischen Kommission initiiert worden ist nehmen neben Europapolitikern auch Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) und der Chef der Sächsischen Staatskanzlei Oliver Schenk (CDU) teil.

Nach ihren Beratungen am Montag, sind die Tagungsteilnehmer aus ganz Europa am Dienstag im Lausitzer Revier unterwegs, um sich die aktuelle Kohleproduktion anzuschauen und erste Ideen und Ansätze für den Wandel in der Lausitz anzuschauen