Montag morgen in Krauschwitz. Der Parkplatz an der Geschwister-Scholl-Straße ist gut gefüllt. Schon bildet sich eine kleine Schlange, um einen Einkaufskorb beim Discounter Wreesmann zu bekommen. Der Sonderpostenmarkt hat an diesem Tag eröffnet. Es ist die 64. Filiale des Unternehmens.
Simone Schlenz ist froh über den Betrieb, der herrscht. Die Boxbergerin ist Filialleiterin. Nach einem Jahr „Ausflug“ in die Gastronomie ist sie glücklich, dass sie wieder im Einzelhandel arbeiten kann.

Wreesmann-Eröffnung scheiterte zunächst an Bürokratie

Das sei ihr Ding, versichert sie der Rundschau bei der Stippvisite. Insgesamt sieben Frauen gehören zum Team des Marktes. So auch Ellena Krahl aus Weißkeißel-Kaupen. Am Montag steht sie zusammen mit einer Kollegin an der Kasse, um die Kunden zügig zu bedienen. Die schauen nach Weihnachtsutensilien oder nach Zaunpfosten oder dem neuen Körbchen für Bello.
Damit alles an seinem Platz liegt, war in der vergangenen Woche ein zwölfköpfiges Aufbauteam vor Ort
Eigentlich sollte die Eröffnung im alten Netto-Markt schon eher erfolgen. Doch die bürokratischen Abstimmungen über die Größe der Verkaufsfläche erforderten eine „Ehrenrunde“. Im September konnte der Gemeinderat der Änderung des Bebauungsplanes zustimmen.