Telekom Fake Mails
: So erkennt man den Betrug

Die Verbraucherzentralen warnen aktuell vor Telekom Fake Mails, die täuschend echt aussehen. So schützen sich Kundinnen und Kunden des Konzerns.
Von
Nicole Züge
Berlin
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Aktuell sind Fake-Mails im Namen der Telekom im Umlauf. die Mails wirken sehr echt. wie man den Betrug trotzdem erkennt.

Aktuell sind Fake-Mails im Namen der Telekom im Umlauf. die Mails wirken sehr echt. wie man den Betrug trotzdem erkennt.

Oliver Berg/dpa

Eine neue Welle gefälschter E-Mails verunsichert Telekom-Kundinnen und -Kunden. Die Nachrichten kündigen Abbuchungen von rund 160 Euro an und enthalten einen Link zur „Online-Rechnung“. In Wirklichkeit handelt es sich um einen Phishing-Versuch. Aber: Die Mails wirken täuschend echt. Woran man den Betrugsversuch erkennt und welche Maßnahmen die Telekom und die Verbraucherzentrale empfehlen.

Telekom Fake Mails: so läuft die Betrugsmasche ab

Ziel der Betrüger ist es, sensible Daten und Zugangsinformationen abzugreifen. Die Verbraucherzentrale warnt vor der gefährlichen Masche, denn: „Die Mails wirken professionell. Logo, Farben und Absender sehen seriös aus. Wer genauer prüft, erkennt aber Abweichungen bei Rechnungs- oder Absenderdaten“, erklärt Heike Teubner von der Verbraucherzentrale Sachsen.

So funktioniert die Phishing-Methode

Nach Angaben der Deutschen Telekom nutzen die Täter eine raffinierte Kombination: Zuerst lösen sie eine echte Passwort-Wiederherstellung aus, die tatsächlich vom System stammt. Kurz darauf folgt eine zweite Mail im Telekom-Design, die auf eine gefälschte Website führt. Dort sollen Betroffene über Buttons wie „Rechnung Online ansehen“ ihre Daten eingeben. Hinter der angeblichen Telekom-Adresse steckt oft ein privates Postfach oder eine kryptische Zeichenfolge.

Daran erkennt man die Telekom-Fake-Mails

„Die Betrugsmaschen werden immer raffinierter. Besonders gefährlich sind E-Mails, die auf den ersten Blick echt wirken. Rechnungen sollten deshalb nur über das offizielle Telekom-Portal geprüft werden. Links in verdächtigen Nachrichten dürfen nicht geöffnet werden“, warnt Teubner.

  • Der angebliche Rechnungsbetrag weicht stark von der üblichen Summe ab (z.B. über 160 €).
  • In der Nachricht finden sich Schreibfehler oder unübliche Formulierungen.
  • Die Absenderadresse enthält Zusätze oder Privathinweise, z. B. „@telekom.de-info@...“ statt einer echten Telekom-Adresse.
  • Der Link zur „Online-Rechnung“ führt nicht auf die offizielle Telekom-Website (telekom.de).

Ich habe schon auf den Link geklickt, was tun?

Wer bereits auf den Link geklickt hat, sollte sofort das Passwort ändern und das Konto auf ungewöhnliche Aktivitäten kontrollieren, rät die Verbraucherzentrale.