Am 16. und 17. Oktober gibt es das nächste Parkseminar im Kromlauer Park. Es drängt also die Zeit, die Vorbereitungen dafür anzuschieben. Auch wenn sich der Großteil der Freiwilligen beim zweitägigen Arbeitseinsatz auskennt, müssen doch allerhand Dinge beachtet werden. Es fängt bei der Reservierung der Quartiere an und hört beim Einholen der Genehmigungen auf. Denn es ist absehbar, dass auch der diesjährige Sommer dem alten Baumbestand an einigen Stellen im Park nicht gut tut. Deshalb werden Fällungen notwendig sein.

Buchen und Eichen im Kromlauer Park von der Dürre betroffen

Es bleibt sogar fraglich, ob man überhaupt bis Oktober damit warten kann. Als jüngst der Informationspunkt am neuen Parkplatz in Kromlau eingeweiht wurde, breitete sich der nächste Arbeitsschwerpunkt auch vor den Vertretern des Landesamtes für Denkmalschutz aus: Die Kronen der Buchen sind licht geworden. Kein gutes Zeichen. Und nicht nur die Buchen nahe der Kreisstraße Kromlau-Gablenz sind betroffen. Auch Eichen. Bürgermeister Dietmar Noack (CDU) hat sofort ein Beispiel präsent. Was am Inselteich im Frühjahr noch grün war, sehe nun tot aus. Ob die nächstes Jahr noch mal austreiben, wie Gemeinderätin Karin Krahl vermutet, sei unwahrscheinlich. Außerdem will der Bürgermeister das Risiko nicht eingehen. „Es sei eine Katastrophe. Die Bäume trocknen komplett weg. Das ist für den Park nicht gut.“
Und was weggenommen werden muss, muss auch nachgepflanzt werden. Letztlich eine Frage des Geldes, trotz der vielen Fördermittel, die derzeit in den Park fließen.