Die Deutschen Hallenmeisterschaften der Seniorenleichtathleten in Erfurt sind für die Sportlerinnen aus Weißwasser und Zittau ein erfolgreiches Pflaster. Mehr als 1100 Athleten absolvierten den dreitägigen Wettkampf. Die erzielten Zeiten und Weiten waren teilweise beachtlich, informiert die TSG Kraftwerk/Boxberg. So lief die DLV-Staffel in der Altersklasse M 85 rasant zum Weltrekord und beim Dreisprung konnte Petra Herrmann aus dem sächsischen Frankenberg den Weltrekord in ihrer Altersklasse verbessern.

Sigrid Böse läuft neuen deutschen Rekord

Auch Sportlerinnen der TSG Kraftwerk/Boxberg-Weißwasser haben gemeinsam mit den anderen Athleten der Startgemeinschaft um Medaillen gekämpft. Eine Klasse für sich war einmal mehr Sigrid Böse aus Weißwasser. Nach packendem Zweikampf mit Ute Bögemann vom Düsseldorfer TV konnte sie den Hürdenlauf mit einer Hundertstel Sekunde Vorsprung für sich entscheiden. Die gelaufene Zeit von 10,37 Sekunden bedeutete nicht nur Gold, sondern auch neuen deutschen Rekord über die 60m Hürden in der Altersklasse W 60. Des Weiteren erzielte Sigrid Böse, im Drei- und Hochsprung sowie über 200m je einen 3. Platz und im Weitsprung Platz 4.

Ihre Schwester, Christina Friedrich, stand ihr in nichts nach. Nach ihren drei Einzelstarts standen drei Medaillen zu Buche. Sie gewann im Dreisprung Gold, im Weitsprung Silber und über 200m Bronze.

Auch die vier Mal 200-Meter-Staffel konnte sich in ihrer bewährten Besetzung mit Sigrid Böse, Christina Friedrich, Christina Kaiser und Ulrike Hiltscher von der HSG Zittau mit großem Vorsprung den Deutschen Meistertitel in der W 60 sichern.

Den Sprung auf Siegerpodest schafften auch der Diskuswerfer Sören Voigt M40 (LSV Niesky) und der Dreispringer Rudolf Bühler M85 (HSG Zittau).