Corona in Sachsen
: Weißwasser sagt Weihnachtsmarkt ab

Der Weihnachtsmarkt in Weißwasser fällt in diesem Jahr aus. Der veranstaltende Stadtverein sieht sich unter den gegebenen Umständen durch Corona nicht in der Lage, den Markt tatsächlich durchzuführen.
Von
ckx
Weißwasser
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Wenigstens beim Lausitz-Festival auf dem Gelände der Texlux konnte der Schwibbogen der Glasmacherstadt leuchten. Zum Weihnachtsmarkt leider nicht.

Foto: Regina Weiß

Der Weihnachtsmarkt in der Glasmacherstadt am Nikolauswochenende ist abgesagt. „Wir haben immer noch bis zum Schluss abgewartet aber es ist letztlich nicht mehr zu halten gewesen“, berichtet Stadtvereinschef Frank Schwarzkopf. Man habe, allein wegen der angekündigten Maßnahmen, die ab 2. November bis mindestens Ende des Monats gelten, nur noch eine Absage vollziehen können. „Wir wissen ja auch nicht, wie die Zahlen im Kreis Ende November sind“, sagt Schwarzkopf und fügt hinzu: „Innerhalb von sechs Tagen ist einfach kein Weihnachtsmarkt zu organisieren, selbst wenn die Zahlen runtergehen.“ Bis zuletzt hatte man die Planungen aufrecht erhalten.

Vorbereitungen für Weihnachtsmarkt wären jetzt schon angelaufen

Denn eigentlich hätte der Verein mit seinen Partnern schon jetzt begonnen, den Markt zu organisieren und zum Teil auch schon aufzubauen. Den Veranstaltern sei eine hohe Qualität der Angebote wichtig — „und die könnten wir einfach nicht bieten, wenn wir weiter abwarten“. Trotzdem will Frank Schwarzkopf sich bei allen bedanken, die bis zum Schluss weiter an der Umsetzung des Weihnachtsmarktes gearbeitet haben. „Es war ja schon klar, dass es sicher zu Beschränkungen und Auflagen gekommen wäre, sicher auch nicht so viele Gäste zum Markt hätten kommen dürfen“, so der Stadtvereinschef, „und deshalb ist es umso bemerkenswerter, dass die Gastronomen der Stadt wieder mitgemacht hätten.“ Und das, obwohl sie nun erneut faktisch ein Berufsverbot erhalten und damit hohe Umsatzeinbußen verkraften müssen.

Der Stadtverein Weißwasser kann überdies auch noch nichts darüber sagen, wann der Verein eine Jahreshauptversammlung durchführt. „Das werden wir Anfang Dezember entscheiden“, sagt Frank Schwarzkopf zum Schluss.