Mit einer Inzidenz von 252 ist der Sieben-Tage-Wert im Kreis Görlitz in den vergangenen Wochen um zwei Drittel gesunken. Am Montag meldet das Gesundheitsamt lediglich sieben neue Ansteckungen mit dem Corona-Virus. Ebenfalls sinkt die Zahl der Covid-19-Patienten in den Kliniken des Landkreises. 178 Menschen werden derzeit stationär behandelt, 26 davon benötigen eine intensivmedizinische Betreuung.
Allerdings sind weitere zehn Todesfälle für den Zeitraum vom 19. Dezember bis 14. Januar gemeldet, zwei davon stammen aus Rietschen, einer aus Weißwasser. Das Alter der Verstorbenen liegt zwischen 69 und 92 Jahren. Die Zahl der Todesfälle, die in Zusammenhang mit einer Infektion stehen, erhöht sich damit kreisweit auf 667. Allein in Görlitz sind inzwischen 138 Menschen verstorben.

Vorerst keine Impftermine in Sachsen

Unterdessen können in Sachsen vorerst keine neuen Impftermine vergeben werden. Weder online noch telefonisch sei eine Vereinbarung möglich, sagt Kai Kranich vom DRK. Grund dafür ist der angekündigte Lieferengpass des Impfstoff-Herstellers Biontech-Pfizer. „Wir können leider nur so viele Termine vergeben, wie wir auch Impfstoff haben“, erklärte Kranich. Nun müsse man abwarten, wie sich die Situation entwickle. Sachsen garantiert jedoch die Wiederholungsimpfung für Menschen, die seit dem 27. Dezember bereits geimpft wurden, sowie für jene, die schon einen Termin für die nächsten Tage haben, so Ministerin Petra Köpping (SPD).