Das Gesundheitsamt Görlitz hat am 6. Januar insgesamt 392 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus im Landkreis vermeldet. Bei den positiv getesteten Personen handelt es sich um 387 Erwachsene und fünf Kinder. Damit sind kreisweit 4445 aktive Fälle bekannt. Der Inzidenzwert ist gleichzeitig auf 399,7 gestiegen.
22 Neuinfektionen sind allein in Weißwasser registriert worden. Hier liegt die Zahl der aktiven Infektionen aktuell bei 302. Boxberg meldet 82, Bad Muskau 72, Krauschwitz 69, Rietschen 60, Schleife 48, Groß Düben 30, Weißkeißel 20 und Trebendorf sowie Gablenz melden jeweils 15.
Gleichzeitig ist die Zahl der Personen, die im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion im Kreis Görlitz gestorben sind, auf 501 gestiegen. Im Zeitraum vom 25. Dezember bis 4. Januar sind weitere 25 Todesfälle bekannt geworden.
Es handelt es sich dabei um sechs Frauen und 19 Männer im Alter von 61 bis 95 Jahren. Zwei davon kommen aus Weißwasser, jeweils eine Person stammt aus Trebendorf, Bad Muskau, Krauschwitz, Boxberg und Rothenburg. Die höchste Todeszahl meldet Görlitz mit sechs Verstorbenen. Bislang sind dort 113 Menschen gestorben.

Schulferien werden in Sachsen verändert

Sachsens Bildungsminister Christian Piewarz (CDU) hat verkündet, dass die Winterferien von regulär 14 Tagen auf eine Woche verkürzt werden sollen.
Zudem soll der Ferienbeginn auf den 1. Februar vorgezogen werden. Im Ausgleich dazu sollen die Osterferien um vier Tage verlängert werden, und zwar in der Woche vor Karfreitag.
Die Fortsetzung des Corona-Lockdowns zunächst bis 31. Januar wird unter Sachsens Landtagsparteien kontrovers diskutiert. Während Vertreter der Koalition aus CDU, Grünen und SPD sowie der Linken Verständnis für die Weiterführung der Maßnahmen äußerten, übte die AfD scharfe Kritik. Die Partei hatte wiederholt eine Aufhebung der Beschränkungen verlangt. Die Linke stehe dagegen „nah an der Regierung“, so Fraktionschef Rico Gebhardt.