Corona im Kreis Görlitz
: Intensivbetten sind knapp - Patienten werden verlegt

Der Landkreis Görlitz vermeldet einen weiteren Todesfall, der mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 in Zusammenhang steht. Mehrere Patienten mussten in Kliniken außerhalb des Landkreises Görlitz verlegt werden.
Von
rw
Görlitz
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Auf dem Smartphone zeigt die Corona-Warn-App der Bundesregierung ein erhöhtes Risiko an.

Marius Becker/dpa

Mit Stand 23. November wurden im Landkreis Görlitz 39 neue Infektionen mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 zum Vortag festgestellt. Bei den positiv getesteten Personen handelt es sich um 39 Erwachsene.

Am Wochenende hatte die Kreisverwaltung folgende Zahlen registriert: Samstag 184, Sonntag 45. Derzeit sind insgesamt 2124 Personen infiziert. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt laut Verwaltungsangaben 320,90 je 100.000 Einwohner.

166 Menschen werden derzeit stationär in den Kliniken des Landkreises Görlitz behandelt, 29 davon benötigen eine intensivmedizinische Betreuung. Am vergangenen Wochenende wurden wieder mehrere Patienten in eine Klinik außerhalb des Landkreises verlegt. Insgesamt gibt es eine deutliche Zunahme der Intensiv-Kapazitäten zu verzeichnen.

Im Landkreis Görlitz gibt es einen weiteren Todesfall. Es handelt sich dabei um einen 82-jährigen Mann aus Neißeaue. Damit erhöht sich die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-Erkrankung auf 87. Seit Beginn der Pandemie im März 2020 haben sich nachweislich 3795 Menschen mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 infiziert. 1584 Personen sind zum heutigen Zeitpunkt genesen.

Das Gesundheitsamt weist daraufhin, dass sich die Fristen der Befundübermittlung in manchen Fällen über die 72 Stunden hinaus verzögern können. Um die positiven Befunde schneller vorliegen zu haben, wird empfohlen, sich die Corona-Warn-App des Bundesgesundheitsministeriums herunterzuladen. Sie ist kostenlos im App Store und bei Google Play erhältlich.