Die Werkstätten für behinderte  Menschen in Weißwasser sind am Freitag einen großen Schritt in Richtung Normalisierung gegangen. Zu dieser Einschätzung kommt Sascha Melcher, Geschäftsführer der Lebenshilfe Weißwasser.
„Wir haben Freitag 200 Dosen vom Impfstoff Biontech/Pfizer vor Ort verimpft“, erklärt er. Neben Dr. Monika Höfs hat Dr. Karl-Heinz Dreier die Impfung gegen das Coronavirus im Industriegebiet am Stadtrand vorgenommen.

Impfungen bei Lebenshilfe Weißwasser gut organisiert

„Es ist wirklich super gelaufen, alles ist gut organisiert“, lobt Sascha Melcher. Während für den Impfschutz Menschen mit Behinderung den Vorrang erhalten haben, werden auch Werkstatt-Beschäftigte und Betreuer des Förder- und Betreuungsbereiches immunisiert.
„Wir sind sehr dankbar, dass Dr. Dreier das Angebot gemacht hat, Angehörige von mehrfach-schwerstbehinderten Menschen außerhalb der Einrichtung zu impfen“, berichtet Sascha Melcher. Tatsächlich habe das dazu beigetragen, dass den Personen mit einem Handikap viel Stress erspart werden konnte.
„Wir möchten uns ausdrücklich bei Dr. Siegrun Lange bedanken, die am Freitag für Herrn Dr. Dreier die Vertretung übernommen hat“, sagt der Lebenshilfe-Chef. Er möchte darüber hinaus das gesamte Organisationsteam der Lebenshilfe ausdrücklich loben, die Unmengen an Energie in die Impfung gesteckt haben. „Mein Dank gilt hier vor allem Peggy Lentzkow, die sich der Impfung vor Ort federführend angenommen hat“, so Sascha Melcher.