Ein ganzes Arsenal verbotener Waffen hat ein 29-Jähriger in seinem Wagen, als er am Donnerstagmorgen von der Bundespolizei in Podrosche in der Gemeinde Krauschwitz kontrolliert worden ist.
Als die Frage nach dem Führerschein und den Fahrzeugpapieren erklärte der Fahrer des polnischen Skoda Superb, dass er die Dokumente zu Hause vergessen habe. Eine Überprüfung durch polnische Behörden ergab aber, dass die Fahrerlaubnis des 29-jährigen Mannes im vergangenen Jahr abgelaufen war.

Auch keinen gültigen Versicherungvertrag für Pkw

Einen Nachweis über einen gültigen Versicherungsvertrag für den Pkw konnte er ebenfalls nicht erbringen. So schildert es Michael Engler, Pressesprecher der Inspektion in Ludwigsdorf.
Als die Bundespolizisten im Innenraum des Wagens einen in Deutschland verbotenen Schlagring sowie in der Ablage der Beifahrertür einen Totschläger fanden, riefen sie eine Streife des Polizeireviers Weißwasser hinzu. Bei der weiteren Durchsuchung des Autos wurden noch eine Machete und ein nicht zugelassenes Pfefferspray gefunden. Dazu kam eine geringe Menge Kokain.
Einem Drogenschnelltest zufolge stand der Skoda-Fahrer zum Zeitpunkt der Kontrolle unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Bei der Blutentnahme in ein Krankenhaus leistete der Festgenommene Widerstand. Nachdem ihm Blut im Zusammenhang mit dem Drogenkonsum abgenommen worden war, riss er das Proben-Röhrchen an sich und zerdrückte es, so ein Polizeisprecher.

Widerstand bei Blutentnahme für Drogentest

„Die nächste Blutentnahme gelang anschließend nur, indem die anwesenden Polizisten unmittelbaren Zwang anwendeten“, so der Sprecher weiter. Den Beschuldigten erwarten nach seinen Angaben nun Strafverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Waffengesetz, gegen das Betäubungsmittelgesetz, das Straßenverkehrsgesetz, gegen das Ausländerpflichtversicherungsgesetz und wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamten.