Seit nun schon einigen Wochen wieder bekommen jeden Mittwoch Rentner, Kurzarbeiter, Flüchtlinge und Harz-IV-Empfänger sowie in Not geratene Bürger, die einen Tafelpass besitzen, einen Verpflegungsbeutel. An der Uhlandstraße in Weißwasser werden sie durch die Caritas versorgt. Wie wichtig das Angebot des kirchlichen Trägers in Weißwasser ist, zeigen auch die Zahlen von Bedürftigen. Knapp 100 Frauen und Männer haben allein in der vergangenen Woche an der Ausgabe Schlange gestanden, wie Tafel-Leiterin Ursula Grus berichtet.
Stets zwischen 12 und 14 Uhr öffnen sich die Türen und die Verpflegungsbeutel werden verteilt. Obst, Gemüse, Brot, Fleisch oder Fisch sind hier zusammengetragen. „Wir versuchen, die Tüten zu gleichen Teilen zu befüllen, damit alle in etwa das Gleiche bekommen“, sagt die Leiterin. Alles zusammen hat einen Wert von rund 40 bis 50 Euro.

Ehrenamtliche helfen beim Zusammenstellen der Tafel-Pakete

Das bedarf aber auch Vorbereitung. Jede Woche sind 14 Ehrenamtliche dabei, die 80 bis 90 Verpflegungspakete zusammenzustellen. „Da wir keine gebrauchten Verpackungen verwenden dürfen, fehlen uns Beutel“, so die Chefin der cartiativen Einrichtung. Als die Verteilung begonnen hat – sonst gibt es auch warme Mahlzeiten – haben Supermärkte Tüten gespendet. Diese gehen allerdings zu Neige. Bis zum 6. Juli will die Caritas diese Form der Nächstenliebe noch beibehalten. Dann werde erneut beraten, ob wieder Mahlzeiten ausgereicht werden.
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