Die DRF Luftrettung hat an ihrer Station in Bautzen einen zusätzlichen Rettungshubschrauber in Dienst gestellt. „Christoph 114“ wird zur Entlastung bei Notfalleinsätzen beitragen, um somit bei „Christoph 62“ freie Kapazitäten für Verlegungen von Covid-19-Patienten zu schaffen. Dieser Hubschrauber fliegt im Durchschnitt vier Einsätze am Tag.
Aufgrund der aktuell angespannten Situation in Folge der weiterhin hohen Infektionszahlen in Sachsen wurde die gemeinnützige Luftrettungsorganisation durch den Freistaat Sachsen beauftragt, einen zusätzlichen Hubschrauber in Dienst zu stellen. Der EC135 ist seit Dezember unter dem Rufnamen „Christoph 114“ am Standort Bautzen stationiert. „Dass wir in der aktuell schwierigen Lage die medizinische Versorgung der sächsischen Bevölkerung verstärkt unterstützen und damit sicherstellen, stand für uns außer Frage, als der Freistaat mit diesem Anliegen an uns herangetreten ist. Gerade jetzt müssen wir alle zusammenstehen”, sagt Dr. Krystian Pracz, Vorstandsvorsitzender der DRF Luftrettung.

Notärzte aus Dresden an Bord des Hubschraubers

„Christoph 114“ wird von Sonnenaufgang (frühestens 7 Uhr) bis Sonnenuntergang einsatzbereit sein. Piloten und Notfallsanitäter werden aus der Belegschaft der DRF Luftrettung besetzt. Die Notärzte werden größtenteils in Zusammenarbeit mit der Universität Dresden sowie dem Städtische Klinikum Dresden Friedrichstadt gestellt.
Die DRF Luftrettung ist zunächst für die Dauer von 90 Tagen mit der Bereitstellung des Hubschraubers beauftragt. Je nach Entwicklung der Pandemie ist eine Verlängerung nicht auszuschließen.
Wie viel Einsätze beide Hubschrauber in der jüngsten Zeit absolviert haben, konnte die DRF Luftrettung auf Nachfrage der Rundschau nicht sagen. Die Statistik werde noch eingepflegt.