Mit schwerem Gerät ist am Sonntag die Bauhütte auf der ehemaligen Schnitterbrache in Weißwasser angehoben worden. „Sie soll in die Station gebracht werden“, kündigt Claudia Müller an.

Die Bauhütte war Teil des diesjährigen Bauhausjubiläums in Weißwasser. Sie diente beim Projekt „Modellfall Weißwasser – Dasz Masz aller Dinge“ als Teil des Straßentheaterparcours. Ulrich Thormann, Architekt und Enkel des Architekten von mehrere Weißwasseranern stadtprägenden Gebäuden, hat hier zum Gespräch geladen.

Weißwasser

Station plant eigene Stiftung

„Es ist schon etwas Revolutionäres, was ich vorschlage“, sagte Thormann im Sommer in Weißwasser. Seine Idee: Den Bahnhof in Weißwasser neu errichten – und zwar an der Schnitterbrache zwischen Volkshaus und Neufert-Bau, „das wäre eine Vision“, so Thormann. Ob das jemals kommt, bleibt offen.

Dennoch: Die Bauhütte soll in der Station Junger Naturforscher und Techniker Bauhütte bleiben. „Wir wollen sie nutzen, wenn unsere Station umgebaut wird“, sagt Leiter Bernd Frommelt. Die Station nämlich arbeite intensiv daran, das Gebäude neu zu errichten. Dazu ist vorgesehen, eine Stiftung zu gründen, hieß es. Die Bauhütte soll dabei dazu dienen, Pläne und Ideen auszustellen. „Wir wollen draußen auch einen Briefkasten anbringen, über den uns die Weißwasseraner Ideen für die Umgestaltung der Station mitteilen können“, erklärt Bernd Frommelt.

Derzeit befinde man sich noch in der Planungsphase, habe bereits schon erste Konzepte. „Allerdings mahlen die Mühlen der Behörden sehr langsam“, muss Frommelt eingestehen. Wann der Umbau kommt, könne man noch nicht sagen.