Die Polizei hat am Samstagabend, 28. November, nach einem Einbruch in Weißwasser drei Täter stellen können. Nach Zeugenhinweisen eilten Polizeibeamte kurz nach 19.30 Uhr auf ein Firmengelände am Braunsteichweg. Dort stellten die Einsatzkräfte einen polnischen Pkw sowie einen 25-jährigen Polen fest, wie ein Sprecher der Polizeidirektion Görlitz mitteilt. Im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen, unterstützend mit Polizeihubschrauber und Fährtenhund, konnte ein weiterer 35-jähriger Pole vorläufig festgenommen werden. Die Tatverdächtigen hatten den Maschendrahtzaun zum angrenzenden Firmengelände heruntergebogen und waren in eine Werkhalle eingebrochen. Sie schnitten Kupferkabel ab und legten diese zum Abtransport bereit. Ein Kriminaltechniker kam vor Ort und sicherte Spuren.

Dritter Tatverdächtiger wurde in Bad Muskau vorläufig festgenommen

Ein weiterer polnischer Pkw, der in unmittelbarer Nähe zum Gelände geparkt war, konnte vorerst nicht mit der Tat in Zusammenhang gebracht werden. Im Rahmen einer Verkehrskontrolle jedoch überprüften die Einsatzkräfte dieses Fahrzeug einige Stunden später in Bad Muskau. Beifahrer war der 25-jährige Tatverdächtige zum Einbruch, der zu diesem Zeitpunkt bereits aus den Maßnahmen entlassen war. Der 35-jährige polnische Fahrer hatte gleichermaßen verschmutze Bekleidung an, wie die beiden bisher bekannten Tatverdächtigen. Somit konnte er der Tat ebenfalls zugeordnet werden und wurde vorläufig festgenommen.
Alle drei Täter standen unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Angaben zu Sach- sowie Diebstahlsschaden sind derzeit noch nicht möglich. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
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