Attacke von Kampfhund: Polizei in Görlitz stoppt Tier mit Schüssen

Polizeieinsatz in der Luisenstraße in Görlitz. Ein Beamter zieht die Waffe bei einer Hundeattacke. (Symbolbild)
Lino Mirgeler/dpa- In Görlitz stoppte die Polizei eine Hundeattacke – ein Beamter schoss auf das Tier.
- Ort und Anlass: Kontrolle in der Luisenstraße nach einem Zeugenhinweis zu Hausfriedensbruch.
- Ein American Staffordshire Terrier riss sich los, lief auf Beamte zu und wurde leicht verletzt.
- Ein zweiter Schuss verfehlte den Hund und beschädigte ein Auto, Pfefferspray kam zum Einsatz.
- Hund kam ins Tierheim, der 38-Jährige ins Krankenhaus; Kriminalpolizei ermittelt.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Am Samstag (24. Oktober) haben Polizisten des örtlichen Reviers an der Luisenstraße in Görlitz den Angriff eines Kampfhundes abgewehrt. Wie die Sprecherin der Polizeidirektion Görlitz mitteilt, musste dabei ein Beamter von seiner Dienstwaffe Gebrauch machen.
Ausgangspunkt des Einsatzes war ein Zeugenhinweis. Die Uniformierten kontrollierten daraufhin einen 38-jährigen Mann und einen 13-jährigen Jungen, die im Verdacht standen, einen Hausfriedensbruch begangen zu haben. Der Junge führte einen angeleinten Hund der Rasse American Staffordshire Terrier mit. Die Polizisten stellten die Identitäten fest und durchsuchten beide Personen.
Während der polizeilichen Maßnahmen zeigte sich der 38-Jährige laut Polizeisprecherin sehr aggressiv und unkooperativ. Der Hund reagierte offenbar auf die Situation, riss sich los, lief zu seinem Besitzer und anschließend auf die durchsuchenden Beamten zu. Um die unmittelbare Gefahr abzuwehren, gab ein Beamter einen Schuss auf den Hund ab und verletzte ihn leicht.
Polizei setzt Pfefferspray ein
Der Hund flüchtete zunächst, kehrte jedoch kurz darauf zurück. Ein zweiter Schuss verfehlte das Tier und beschädigte einen angrenzenden Kleinwagen. Als der 38-jährige polnische Tatverdächtige anschließend tätlich angreifen wollte, setzten die Beamten Pfefferspray ein.
Der Hund wurde versorgt, sichergestellt und in einem Tierheim untergebracht. Der 38-Jährige kam zur Untersuchung in ein Krankenhaus und wurde nach Abschluss aller Maßnahmen entlassen. Den 13-Jährigen übergaben die Beamten an die Erziehungsberechtigten. Am Ereignisort sicherten Ordnungshüter Spuren. Die Kriminalpolizei ermittelt.
