Der Springbrunnen am Wasserturm in Weißwasser gehört zu den Sorgenkindern der Stadtverwaltung. Und das nicht etwa, weil der Platz mit den vielen Bänken und den im Sommer üppigen schattigen Sitzmöglichkeiten bei den Einwohnern – und auch bei Jugendlichen in den Abendstunden – gern genutzt wird. Vielmehr geht es um die technischen Anlagen und das undichte Becken des Springbrunnens, was für erhebliche Instandhaltungs- und Betriebskosten sorgt.

Weißwasseraner wollen den Springbrunnen behalten

Deshalb nun hat die Stadtverwaltung vorgeschlagen, etwas zu tun. Eine Vielzahl von Gerüchten gibt es um die Vorhaben – vom Abriss bis zur Erhaltung ist alles dabei, wie die Rundschau erfährt. Dabei ist erklärtes Ziel der Stadt, die Unterhaltungskosten langfristig zu senken. Ferner, so unterstreicht Weißwassers Oberbürgermeister Torsten Pötzsch (Klartext), „ist es nicht vorgesehen, den Springbrunnen abzureißen“.
Nun wollen sich die Mitglieder des Bauausschusses am Donnerstag um 16 Uhr vor Ort den Springbrunnen ansehen – und über das mögliche Vorgehen beraten. Denn neben den maroden Becken, den veralteten Anlagen, sind auch die umliegenden Pflanzen in Mitleidenschaft gezogen. Die Frage also, was gemacht werden soll, dürfte nicht ganz so einfach zu beantworten sein.
Viele Weißwasseraner wünschen sich, dass die Anlage erhalten bleibt, auch wenn sie so umgestaltet wird, dass Wartung und Kosten im Rahmen bleiben. Ein gänzlicher Abriss wird dagegen mehrheitlich abgelehnt.