Man musste entweder zeitig aufstehen oder aufs Fahrrad oder die eigenen Füße setzen. Dann war das 57. Park- und Blütenfest zumindest am Sonntag, 28. Mai, gut zu erreichen. Ansonsten war Geduld erforderlich. Teilweise standen die Autofahrer fast eine Stunde, um einen Parkplatz zu erreichen.
Trotz Sonderparkräumen und vielen Helfern – das Fest geht nicht ohne 250 Freiwillige aus Kromlau und Gablenz – waren die Kapazitäten einfach irgendwann endlich. Gefühlt von Meißen bis Cottbus sowie von Zielona Góra bis Riesa wollte alles nach Kromlau.
57. Park- und Blütenfest Kromlau

Bilder 57. Park- und Blütenfest Kromlau

Weit mehr als 300 Oldtimer in Kromlau

Gut hatten es da die Oldtimerfahrer, die bis auf die Kavalierhauswiese vorfahren konnten. 300 Urkunden hatten die Oldtimerfreunde Kromlau am Einlass vorbereitet. Die waren irgendwann alle. Also waren weit über 300 Fahrzeuge auf dem Platz. Ein neuer Rekord.
Manche, wie eine Familie aus der Nähe von Lüneburg, hatten sich spontan entschlossen, mit ihrem Oldtimer-Wohnmobilbus vorzufahren. „Viele haben sich schon mit dem Hinweis auf das nächste Jahr verabschiedet“, wusste Jan Paulick zu erzählen.
Während dessen schlenderte Blütenkönigin Stefanie in Richtung Rakotz. Zehn Hoheiten aus Freiberg, Spremberg; Prenzlau oder Liechtenstein folgten ihr. Wobei sie gemeinsam so manchen Fotostopp einlegen durften.
Apropos Fotos. Wahrscheinlich Tausende davon wurden in der Sonntagnacht gemacht. Der Rhododendronpark wurde durch Licht verzaubert. Schöner noch als im vergangenen Jahr zogen die Besucher einen Vergleich. Die Organisatoren dürfte es freuen, denn wieder lief alles ohne Generalprobe glatt.