Derzeit ist es trocken und es gibt zu wenig Wasser in den Flüssen. Im August 2010 sah das ganz anders aus. Die Region erlebt gleich mehrere Hochwasser, das schlimmste Anfang August. Landrat Bernd Lange erinnert sich.
Vom Wasser der Neiße überflutet sind am Montag (9.August 2010) Häuser in Bad Muskau-Köbeln. Das verheerende Hochwasser bahnt sich seinen Weg von Sachsen in Richtung Brandenburg. In Bad Muskau zittern die Menschen weiter vor dem Höhepunkt der Welle.
Matthias Hiekel/dpa-Bildfunk
Ein Stadion in Zittau ist am 8. August 2010 komplett vom Wasser der Neiße überspült. Acht Jahre nach dem Jahrhunderthochwasser von 2002 hatte heftiger Dauerregen am Wochenende innerhalb kürzester Zeit Flüsse und Bäche im Dreiländereck Deutschland-Tschechien-Polen zu reißenden Fluten anschwellen lassen.
Matthias Hiekel/dpa-Bildfunk
Nur noch die Spitze eines deutschen Grenzpfeilers ragt am 8. August 2010 aus dem Neiße-Hochwasser in Görlitz. Binnen drei Stunden schwoll der Fluss um 4 Meter an, der Neißepegel stagnierte in Görlitz bei knapp 7 Meter, normal sind im Jahresmittel 1,70 Meter.
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Mit dem Zollstock wird der Wasserstand am Neißewehr in Klein Priebus gemessen.
Gabriela Nitsche
Das Wasser steigt und steigt - der Radweg ist nur noch per Boot zu befahren.
Gabriela Nitsche
In Sagar Unterdorf können die Sandsäcke das Wasser der Neiße Anfang August 2010 nicht aufhalten.
Gabriela Nitsche
Familie Stiller in Skerbersdorf ist besonders betroffen, bei ihnen steht im August 2010 alles unter Wasser.
Gabriela Nitsche
Zu einer Gefahr wird die Brückenbaustelle bei Krauschwitz, benachbarte Grundstücke werden überflutet