Zeichenwettbewerb: Kunstpreis für Sprembergs Oberschule

Sprembergs stellvertretender Bürgermeister Frank Kulik (l.) gratuliert: Mit einer Gruppenarbeit voller Bäume haben Lea Rampf, Julian Dieball, Billy Schneiderder (2.v.r.) und ihre Mitschüler der BOS mit Kunstlehrerin Silvia Pfeiffer (3. v. l.) den Internationalen Zeichenwettbewerb in Schwedt gewonnen. Auch Schulleiter Roland Wolter (r.) hat der Preis sehr überrascht.
Annett Igel-AllzeitSprembergs Berufsorientierende Oberschule (BOS) hat einen Kunstpreis gewonnen. Kunstlehrerin Silvia Pfeiffer kennt den Internationalen Schwedter Zeichenwettbewerb aus ihrer Zeit als Leiterin der Förderschule auf dem Georgenberg.
Mit ihren letzten Zehntklässlern der Förderschule und mit den einstigen Achtklässlern der BOS begann sie im Herbst 2019, eine Baumgruppe zu malen. Hornows 1000–jährige Eiche, die Kiefer an der B 97, eine Weide aus Weskow, eine Platane aus Sprembergs Bergstraße. Gedichtzeilen liegen auf den Ästen.
„Bäume begleiten uns“, sagt Julian Dieball, „als Siebtklässler haben wir Bäume gepflanzt, ein Mitschüler hatte die Idee, eine Baum–Partei zu gründen.“ Sie lernten Gedichte über Bäume.
Zum Beispiel vom libanesisch–amerikanischen Dichter Khalil Gibran: „Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt.“ Zeilen von Hermann Hesse, Louis Fürnberg und Eva Strittmatter kamen ins Bild. 2,20 Meter ist es breit. 60 Jugendliche malten mit.
Heidi Druchlinski verewigte sich mit dem Sternbild vom kleinen Bären, Billy Schneider entwickelte den Taghimmel mit. Amir Bassal fügte den arabischen Schriftzug des Dichter–Namens Gibran ein. Mit den WAT–Lehrern bauten sie den Rahmen.
Der Zeichenwettbewerb fand zum 53. Mal statt. 2000 bis 3000 Kinder und Jugendliche aus Europa beteiligen sich jedes Jahr. Die Spremberger gewannen den Gruppenpreis, den Brandenburgs Ministerium für Bildung, Jugend und Sport vergibt. die 150 Euro Preisgeld wandern in die Klassenkasse.