
Alternative Landwirtschaft: Warum halten sich 15 Lausitzer 223 Bio-Hennen?

Joachim Klammer leitet die Terp'sche Bürgergenossenschaft, die mit Hühnern durchstartet.
Annett Igel-Allzeit
In diese Nester mit Dinkel-Spelzen legen die Hühner im Hühnermobil ihre Eier – meist am frühen Morgen und manchmal ein zweites Mal am Nachmittag. Die Rasse Leghorn braun gilt als lebhaft.
Annett Igel-Allzeit
Uwe Engelmann fährt mit Futter-Nachschub zum Hühnermobil, und mit der kleinen Nachmittagsausbeute an Eiern wieder über die Rotklee-Wiese zum Auto zurück.
Annett Igel-Allzeit
Joachim Klammer schaut nach, ob der Hühnermist mal wieder rausgekurbelt werden muss.
Annett Igel-Allzeit
Auch Obstbäume haben die Genossenschaftler angepflanzt, um die wenigen Flächen gut auszunutzen. Es sind verschiedene alte Sorten, wie Joachim Klammer und Uwe Engelmann zeigen: „Apfel, Pflaume, Kirsche und hier die Bunte Julibirne.“
Annett Igel-Allzeit
Neuerdings beschäftigt sich die Genossenschaft auch mit der Ackerwitwenblume. Ein Kilogramm Samen erhofft sich der Jänschwalder Renaturierer NagolaRe im ersten Jahr aus Terpe.
Annett Igel-Allzeit
Im Spezialfutter für die Bio-Hühner sind die Zutaten schon gut verschrotet, Mais zum Beispiel, Erbsen und Weizen. So können es die Hühner gut aufnehmen, brauchen aber auch ein paar größere Körner im Kropf. Noch müssen die Terper des Spezialfutter dazukaufen. Aber Buchweizen gibt es bereits aus dem eigenen Anbau.
Annett Igel-Allzeit
Derzeit steht das Hühnermobil am Schmiedeweg in Terpe, regelmäßig muss es umgesetzt werden. Wandert das Hühnermobil weiter, wird der Boden hier gefräst.
Annett Igel-Allzeit
Der Terpsche Ortsvorsteher Dieter Freißler geht jetzt jeden Freitag Eier stempeln.
Annett Igel-Allzeit
Steht der Henne das Gras überm Kamm, beginnt sie zu hüpfen und zu fliegen.
Annett Igel-Allzeit
Genossenschaftsmitglied Kerstin Freißler hat begonnen, die Hühnerschar zu zeichnen: (v. l.) Henne Gertrud und die Hähne Achim und Frank.
Annett Igel-Allzeit
Die heimlichen Stars im Hühnermobil sind die Zwergziegenböcke aus dem Hoyerswerdaer Zoo. Sie schützen die Hühner vorm Habicht.
Annett Igel-Allzeit
Vorerst sind es Freiland-Eier, die Null für Bio-Eier braucht noch das Zertifikat fürs Bio-Land, auf dem die Bio-Hühner in Terpe scharren und picken.
Annett Igel-Allzeit