(mla)  Eine Jalousie-Abdeckung des Spremberger Bürgerhauses drohte von Sonntag zu Montag abzustürzen. Das mehrere Meter große Metallteil hatte sich vermutlich aufgrund der teils heftigen Sturmböen vom Wochenende gelöst und sich daraufhin zwischen Rahmen und Hauswand verkeilt. „Glück im Unglück“, heißt es vonseiten des Rathauses. Trotzdem wurde der Eingangsbereich unmittelbar unterhalb der verklemmten Abdeckung großflächig abgesperrt. Erst am Montagmorgen konnte das herabgestürzte Bauteil geborgen werden. „Dank Hilfeleistung der Feuerwehr konnten Mitarbeiter der Stadt das lose Bauteil bergen“, so Stadtsprecher Alexander Adam. Zudem habe man auch die anderen Abdeckungen kontrolliert, ob möglicherweise ebenfalls eine Absturzgefahr drohe, heißt es weiter. Es konnte jedoch Entwarnung gegeben und die Absperrung abgebaut werden. „Trotzdem ist die Baufirma der Jalousien kontaktiert und im Laufe der Woche werden alle Abdeckungen nochmals eingehend inspiziert, um weitere Lockerungen auszuschließen.“ Für die Spremberger SPD reiht sich dieser Vorfall in die Reihe vieler Baumängel am Bürgerhaus ein. „Hätte die Stadt damals solide bauen lassen und nicht auf solch einen ‚extravaganten’ Bau bestanden, dann hätten wir in Spremberg einen Sorgen-Bau weniger“, so der SPD-Vorsitzende Dirk Süßmilch.