Sternenbäck: Spremberg verschont von Bäckerschließung

Die Spremberger Sternenbäck-Filialen am Markt und im Kaufland sind nicht von den bevorstehenden Geschäftsschließungen betroffen.
Marcel LaggaiDie Bäckerei-Kette Sternenbäck hat jüngst angekündigt, deutschlandweit 45 Filialen zu schließen. Laut Unternehmensinformationen allein fünf Ladengeschäfte in Brandenburg. Folge des Insolvenzverfahrens, welches infolge der Coronakrise und der damit verbundenen Umsatzeinbußen – im zurückliegenden Mai – eingeleitet wurde.
Zwei Sternebäck-Filialen in Spremberg
Bereits unmittelbar nach Bekanntwerden des Schutzschirmverfahrens wurden erste Sorgen laut, dass auch Spremberg unter den Folgen zu leiden hat. Immerhin betreibt die Großbäckerei gleich zwei Filialen in Spremberg und zudem jeweils eine weitere in Guben und Weißwasser.
Eine RUNDSCHAU-Anfrage gibt indes Aufklärung, welche Städte betroffen sind. „Die Filialen in Spremberg stehen so gut da, dass deren Schließung keineswegs zur Disposition stand“, erklärt Thomas Schulz, Geschäftsleiter der Sternenbäck GmbH Spremberg.
Anders sieht es bei den denjenigen Filialen aus, die zu weit von der Produktionsstätte entfernt sind beziehungsweise somit zu hohe Logistikkosten verursachen und schlichtweg nicht mehr rentabel sind. So werde die Filiale in Weißwasser mit Sicherheit schließen und die Filiale in Guben höchstwahrscheinlich. „Zwar setzen wir uns nochmals mit dem Vermieter, dem Netto-Markt, in Verbindung, aber vermutlich wird sich an der Entscheidung nichts mehr ändern“, sagt Schulz, der die positive Fortführung der Sternenbäck GmbH Spremberg anstrebt.
Von den bundesweit etwa 1800 Mitarbeitern sind letztlich 220 von der Schließung der 45 Filialen bis Jahresende beschlossen.
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