Die Explosionen im alten Kesselhaus rückten die längst stillgelegte Immobilie wieder in den Fokus der Öffentlichkeit. Obwohl über das Gebäude nicht viel bekannt ist, erinnern sich zwei Spremberger noch recht gut an die Arbeit im einstigen Kesselhaus.
1922 wurde das Kesselhaus in Spremberg gebaut, um den steigenden Wärmebedarf zu decken. Doch inzwischen liegt es seit über 30 Jahren im Dornröschchenschlaf.
Marcel Laggai
Michael Branzke, Stephanie Tonke und Bernhard Preußner beim Sichten alter Akten und Pläne vom einstigen Kesselahaus an der Westbahnstarße in Spremberg.
Marcel Laggai
Auf dem Kopf dieses alten Dokuments ist die Tuchfabrik S. F. Petrich und deren Ausmaße deutlich zu erkennen. Der markante Klinkerbau des alten Kesselhauses wurde später ergänzt.
Marcel Laggai
Die Industriebrache der ehemaligen Tuchfabrik in der Lassow-/Ecke Westbahnstraße vor dem Abriss im Jahr 1998.
Willi Gürnth
Wo einst die Tuchfabrik stand, steht inzwischen schon seit vielen Jahren die sogenannte Papageien-Siedlung. Diese steht vis-à-vis des alten Kesselhauses.